30. August 2016
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Europäischer Tag der Jüdischen Kultur” im Deutschen Auswandererhaus

Am Sonn­tag, 4. Sep­tem­ber 2016, wird in rund 30 Län­dern der “Euro­päi­sche Tag der Jüdi­schen Kul­tur” began­gen. Das Deut­sche Aus­wan­der­er­haus Bre­mer­ha­ven bie­tet an die­sem Tag Ein­füh­run­gen in die Kabi­nett­aus­stel­lung „Deutsch und Jüdisch“ des Leo Baeck Insti­tuts New York | Ber­lin an.

"Europäischer Tag der Jüdischen Kultur"

Der Gedenk­tag erin­nert an die Geschich­te und die Gegen­wart der Juden in Euro­pa. Die Aus­stel­lung des LBI New York-Ber­lin zeugt von der tra­di­ti­ons­rei­chen Ver­gan­gen­heit deutsch­spra­chi­ger Juden, die als Bestand­teil der deut­schen Geschich­te zu ver­ste­hen ist. Die Kabi­nett­aus­stel­lung zeigt All­tags­ob­jek­te, die das jüdi­sche Leben in Deutsch­land reprä­sen­tie­ren, dar­un­ter zwei Scho­ko­la­den­tas­sen aus dem Nach­lass des Nobel­preis­trä­gers Albert Ein­stein.

Am „Euro­päi­schen Tag der Jüdi­schen Kul­tur“ öff­net das Deut­sche Aus­wan­der­er­haus die Schau „Deutsch und Jüdisch“ an drei Ter­mi­nen für Inter­es­sier­te zu einem kos­ten­lo­sen Besuch. Treff­punkt ist um 11.00, 15.00 und 17.00 Uhr im Muse­ums­foy­er. Außer­halb die­ser Ter­mi­ne kann die Kabi­nett­aus­stel­lung nur in Kom­bi­na­ti­on mit der Dau­er­aus­stel­lung des Deut­schen Aus­wan­der­er­hau­ses besucht wer­den. Eine Anmel­dung wird auf­grund der begrenz­ten Teil­neh­mer­zahl emp­foh­len unter der Ruf­num­mer 0471/90220–0 oder an der Kas­se.

Die Kabi­nett­aus­stel­lung „Deutsch und Jüdisch“ des Leo Baeck Insti­tuts New York | Ber­lin ist bis Sams­tag, 10. Sep­tem­ber 2016 im Deut­schen Aus­wan­der­er­haus zu sehen.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:
www.dah-bremerhaven.de
Deut­sches Aus­wan­der­er­haus
Colum­bus­stra­ße 65
27568 Bre­mer­ha­ven
E-Mail:
presse@dah-bremerhaven.de

30. August 2016
von admin
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Neubau des Historischen Museums Bremerhaven feiert Silberjubiläum

Der Neu­bau des His­to­ri­schen Muse­ums Bre­mer­ha­ven fei­ert sei­nen 25. Geburts­tag. Am 31. August 1991 eröff­ne­te der Neu­bau des His­to­ri­schen Muse­ums Bre­mer­ha­ven am Ufer der Geeste eröff­net. Das ehe­ma­li­ge Mor­gen­stern-Muse­um bezog nach 85 Jah­ren zum ers­ten Mal ein eige­nes Gebäu­de.

Neubau des Historischen Museums Bremerhaven feiert Silberjubiläum

Mit dem neu­en Kon­zept eines His­to­ri­schen Muse­ums für Bre­mer­ha­ven und Umge­bung wur­de der Fokus des Muse­ums auf die stadt-, wirt­schafts- und sozi­al­ge­schicht­li­che Ent­wick­lung von Bre­mer­ha­ven und Umge­bung gelegt.

Der Auf­bau der sie­ben Abtei­lun­gen der Dau­er­aus­stel­lung erfolg­te in meh­re­ren Teil­schrit­ten, da die Muse­ums­samm­lung neu auf­ge­baut wer­den muss­te. Nach Fer­tig­stel­lung der Dau­er­aus­stel­lung im Jahr 1999 wur­de das His­to­ri­sche Muse­um Bre­mer­ha­ven auf­grund sei­ner inno­va­ti­ven Gestal­tung zum „Euro­päi­schen Muse­um des Jah­res 2000“ nomi­niert. Auch das attrak­ti­ve Muse­ums­ge­bäu­de erhielt ange­sichts sei­ner außer­ge­wöhn­li­chen Archi­tek­tur meh­re­re Aus­zeich­nun­gen.

Samm­lung, For­schung und Ver­mitt­lung
In 25 Jah­ren ver­zeich­ne­te das Muse­um über 1,1 Mil­lio­nen Gäs­te, die die bis­lang 55 Son­der­aus­stel­lun­gen seit dem Jahr 2000 besuch­ten. Grund­la­ge der Son­der­aus­stel­lun­gen sind die bedeu­ten­den Samm­lun­gen, die das Muse­um in den letz­ten 25 Jah­ren zusam­men­ge­tra­gen hat. Dazu zäh­len hoch­wer­ti­ge Kunst- und Foto­nach­läs­se sowie umfang­rei­che Samm­lun­gen zu einem breit gefä­cher­ten Spek­trum an viel­fäl­ti­gen The­men. Zu 21 Aus­stel­lungs- und For­schungs­pro­jek­ten ver­fass­te die Muse­ums­lei­tung zum Teil umfang­rei­che Publi­ka­tio­nen, von denen bis­lang über 70.000 Exem­pla­re ver­kauft wur­den.

Aus dem inter­na­tio­na­len For­schungs­pro­jekt „Deut­sche Aus­wan­de­rer-Daten­bank“, das vom His­to­ri­schen Muse­um Bre­mer­ha­ven gelei­tet wird, gin­gen meh­re­re Magis­ter- und Dok­tor­ar­bei­ten her­vor. Auch die Außen­stel­le des Muse­ums, das Muse­ums­schiff FMS “Gera” gilt unter Ken­nern als vor­bild­lich betrie­be­nes Muse­ums­schiff, das sei­nen Besu­chern als schwim­men­des Hoch­see­fi­sche­rei­mu­se­um ein brei­tes und unter­halt­sa­mes Ange­bot an Mul­ti­me­dia-Infor­ma­tio­nen bereit­hält. Beson­de­re Aner­ken­nung fin­det die Muse­ums­päd­ago­gik am His­to­ri­schen Muse­um Bre­mer­ha­ven, die als Ide­en­schmie­de für zahl­rei­che inno­va­ti­ve und didak­tisch anspruchs­vol­le Pro­jek­te über­re­gio­nal bekannt ist.

Neu­er Son­der­aus­stel­lungs­be­reich

GalerieAusstellung „WirtschaftsWunderWelten"

Anläss­lich des 25-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums hat das Muse­um einen zusätz­li­chen Son­der­aus­stel­lungs­be­reich im Ober­ge­schoss geschaf­fen, um zukünf­tig ein noch umfang­rei­che­res und varia­bles Aus­stel­lungs­pro­gramm anbie­ten zu kön­nen. Am Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de wird die ers­te Gale­rie­Aus­stel­lung „Wirt­schafts­Wun­der­Wel­ten – Wer­be­fo­to­gra­fi­en der 1950er Jah­re“ eröff­net. Die Foto­gra­fi­en aus der Samm­lung Schü­ler sind Auf­trags­fo­to­gra­fi­en ver­schie­de­ner Wirt­schafts­zwei­ge, wie Indus­trie, Gas­tro­no­mie und Ein­zel­han­del. Sie ermög­li­chen einen Ein­blick in den wirt­schaft­li­chen Wie­der­auf­bau und die Kon­sum­welt der „Wirt­schafts­wun­der­zeit“ in Bre­mer­ha­ven und Umge­bung. Im Saal im Erd­ge­schoss ist wei­ter­hin die gro­ße Som­mer­aus­stel­lung „Von Bre­mer­ha­ven in die Welt – Künst­le­ri­sche Impres­sio­nen von Hei­ner Palin­kas“ zu sehen.

Jubi­lä­ums­pro­gramm bei frei­em Ein­tritt
Am Sonn­tag, dem 4. Sep­tem­ber 2016, haben die Besu­che­rin­nen und Besu­cher die Gele­gen­heit, dem Muse­um mit bun­ten Kar­ten an einer gro­ßen Geburts­tags­wand zu gra­tu­lie­ren. Kin­der kön­nen an einem beson­de­ren Muse­ums­Quiz teil­neh­men und kniff­li­ge Fra­gen in den Aus­stel­lungs­räu­men beant­wor­ten. Im Kin­der­mu­se­um wer­den fan­ta­sie­vol­le Glück­wunsch­kar­ten gestal­tet, die die Kin­der anschlie­ßend mit­neh­men kön­nen.

Zu jeder vol­len Stun­de fin­den spe­zi­el­le Füh­run­gen statt. Die Kurz­füh­run­gen wer­den mit der Stopp­uhr beglei­tet und dau­ern exakt 25 Minu­ten. Um 11 und um 14 Uhr begin­nen Aus­flü­ge in die „Wirt­schafts­Wun­der­Wel­ten“, um 12 und um 15 Uhr ste­hen Hei­ner Palin­kas und sei­ne Kunst­wer­ke im Mit­tel­punkt. High­lights des Muse­ums ler­nen Besu­cher/-innen bei den Kurz­füh­run­gen um 13 und um 16 Uhr ken­nen.

Und für alle hung­ri­gen und durs­ti­gen Besu­che­rin­nen und Besu­cher bie­tet das Team von brow­nies & coo­kies Lecke­rei­en und Geträn­ke im glä­ser­nen Muse­ums­Ca­fé mit Blick über die Geeste an.
Das Pro­gramm am 4. Sep­tem­ber 2016 im Über­blick:
ab 10.00 Uhr    Muse­ums­Quiz durch das gesam­te Muse­um
ab 10.00 Uhr    Glück­wunsch­ak­ti­on im Foy­er
ab 10.00 Uhr    Bas­teln von Glück­wunsch­kar­ten
11.00 Uhr    Kurz­füh­rung „Wirt­schafts­Wun­der­Wel­ten in 25 Minu­ten“
12.00 Uhr    Kurz­füh­rung „Palin­kas in 25 Minu­ten“
13.00 Uhr    Kurz­füh­rung „High­lights des Muse­ums in 25 Minu­ten“
14.00 Uhr    Kurz­füh­rung „Wirt­schafts­Wun­der­Wel­ten in 25 Minu­ten“
15.00 Uhr    Kurz­füh­rung „Palin­kas in 25 Minu­ten“
16.00 Uhr    Kurz­füh­rung „High­lights des Muse­ums in 25 Minu­ten“
Pres­se­mit­tei­lung:
His­to­ri­sche Muse­um Bre­mer­ha­ven: HMB aktu­ell 40/16 – 25.08.2016

28. August 2016
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Korvette “Ludwigshafen am Rhein” verlässt Heimathafen Warnemünde

Am Mitt­woch, den 31. August 2016 um 8.30 Uhr, wird die Kor­vet­te “Lud­wigs­ha­fen am Rhein” ihren Hei­mat­ha­fen in War­ne­mün­de ver­las­sen, um an der SNMG 1 (Stan­ding NATO Mari­ti­me Group 1) teil­zu­neh­men. Unter dem Kom­man­do von Kor­vet­ten­ka­pi­tän Mar­co Kös­ter (39) sticht die Besat­zung mit 63 Sol­da­ten in See.Korvette "Ludwigshafen am Rhein" verlässt Heimathafen WarnemündeWäh­rend der Teil­nah­me an dem NATO-Ver­band unter­ste­hen sie dem Kom­man­deur der SNMG1, dem spa­ni­schen Flot­til­len­ad­mi­ral José E. Del­ga­do. Die Kor­vet­te wird in ver­schie­de­nen Übun­gen ein­ge­bun­den sein, unter ande­rem in die Manö­ver “Nort­hern Coast 2016” und auch “Joint War­ri­or”.

Für die “Lud­wigs­ha­fen am Rhein” ste­hen eini­ge Hafen­be­su­che auf dem Pro­gramm. Wäh­rend der kom­men­den drei Mona­te wird sie in Gdy­nia, Karls­kro­na, Kopen­ha­gen, Glas­gow, Bel­fast, Rot­ter­dam und Ham­burg ein­lau­fen. In jedem Hafen wird ein Open-Ship statt­fin­den, bei dem die Kor­vet­te besich­tigt wer­den kann.

Der Kom­man­dant, Kor­vet­ten­ka­pi­tän Kös­ter, sieht den bevor­ste­hen­den Auf­ga­ben posi­tiv gegen­über: “Ich freue mich unheim­lich auf die gro­ße Her­aus­for­de­rung zum zwei­ten Mal Teil — der eher Fre­gat­ten vor­be­hal­te­nen — SNMG 1 zu sein. Ich bin fest davon über­zeugt, dass wir mit unse­rer hoch­mo­ti­vier­ten und gut aus­ge­bil­de­ten Besat­zung und dem hoch­mo­der­nen Waf­fen­sys­tem einen ent­schei­den­den Bei­trag zum Erfolg der NATO Respon­se Force leis­ten kön­nen. Beson­ders freue ich mich auf die pro­fes­sio­nel­le Zusam­men­ar­beit mit unse­ren mari­ti­men NATO-Part­nern, die wir seit Jah­ren pfle­gen und ver­tie­fen.”

Die “Lud­wigs­ha­fen am Rhein” wird am 18. Novem­ber 2016 in War­ne­mün­de zurück erwar­tet.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen
Die Stan­ding NATO Groups sind die stän­di­gen mul­ti­na­tio­na­len mari­ti­men Reak­ti­ons­ver­bän­de, wel­che sicher­stel­len, dass die NATO schnell und fle­xi­bel ope­rie­ren kann.

Um ihre Ein­satz­be­reit­schaft und Ope­ra­ti­ons­fä­hig­keit zu erhal­ten, neh­men die Flot­ten­ver­bän­de jähr­lich an ver­schie­de­nen natio­na­len und inter­na­tio­na­len Übun­gen teil.

Die Stan­ding NATO Mari­ti­me Group 1 wur­de bereits 1967 unter dem Namen Stan­ding Naval Force Atlan­tic gegrün­det, im Janu­ar 2005 erhielt er sei­ne jet­zi­ge Bezeich­nung.

Auf­ga­ben des Ver­bands sind vor allem Kon­trol­le und Schutz stra­te­gisch wich­ti­ger See­we­ge. Dazu ope­riert er vor allem im Nord­at­lan­tik und der Nord­see, kann bei Bedarf aber sofort in ande­re Kri­sen­ge­bie­te ver­legt und dort ein­ge­setzt wer­den.
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28. August 2016
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Fregatte “Augsburg” geht erneut in den Einsatz

Die Fre­gat­te “Augs­burg” wird erneut im Kampf gegen den “IS” ein­ge­setzt. “Mit den Erfah­run­gen der ‘Augs­burg’ aus dem vor­an­ge­gan­ge­nen Ein­satz sind wir auf das Kom­men­de gut vor­be­rei­tet”, sagt der Kom­man­dant, Fre­gat­ten­ka­pi­tän Mar­co Taed­cke (42). Am Diens­tag, den 30. August 2016 um 10 Uhr ver­lässt das 130 Meter lan­ge Kampf­schiff sei­nen Hei­mat­ha­fen in Wil­helms­ha­ven.

Fregatte "Augsburg" geht erneut in den Einsatz

Die auf Uboot-Jagd spe­zia­li­sier­te Fre­gat­te läuft dann Kurs Mit­tel­meer, um sich dem mul­ti­na­tio­na­len Mari­ne­ver­band, unter Füh­rung des fran­zö­si­schen Flug­zeug­trä­gers “Charles de Gaul­le”, anzu­schlie­ßen. Die Fre­gat­te “Augs­burg” war bereits vom 6. Dezem­ber 2015 bis zum 12. März 2016 für die Ope­ra­ti­on “Coun­ter Daesh” im Ein­satz. Außer­dem steht die Deut­sche Mari­ne in den man­da­tier­ten Ein­sät­zen “Ata­l­an­ta” am Horn von Afri­ka, “Uni­fil” vor der Küs­te Liba­nons sowie “Eun­av­for Med Ope­ra­ti­on Sophia” und “Active Endea­vour” im Mit­tel­meer. Hin­zu kom­men die NATO-Ver­pflich­tun­gen in den stän­di­gen mari­ti­men Ein­satz­ver­bän­den und die NATO-Akti­vi­tät in der Ägä­is.

Seit Anfang 2015 betei­ligt sich Deutsch­land an der Ope­ra­ti­on “Coun­ter Daesh” im Kampf gegen den “isla­mis­ti­schen Ter­ror”. Es geht vor allem um die Unter­stüt­zung der fran­zö­si­schen Streit­kräf­te. Mit ihrer rund 200-köp­fi­gen Besat­zung ist die “Augs­burg” unter ande­rem dafür ver­ant­wort­lich, dem Flug­zeug­trä­ger “Charles de Gaul­le” die Bewe­gungs- und Ope­ra­ti­ons­frei­heit zu ermög­li­chen, damit die­ser sei­ne Kampf- und Auf­klä­rungs­flug­zeu­ge opti­mal zum Ein­satz brin­gen kann. Unter­stützt wird der Ver­band durch fran­zö­si­sche und ame­ri­ka­ni­sche Ein­hei­ten, wie den Zer­stö­rer “FS Cas­sard”, die Fre­gat­te “FS Jean de Vien­ne”, das Uboot “FS Rubis” und den Zer­stö­rer “USS Ross”.

Die Arbeit in einem Flug­zeug­trä­ger­ver­band ist eine hoch­span­nen­de Ange­le­gen­heit. Alles dreht sich um den Schutz des Trä­gers und die siche­re Durch­füh­rung des Flug­be­triebs”, erklärt Fre­gat­ten­ka­pi­tän Mar­co Taed­cke (42), Kom­man­dant der Fre­gat­te “Augs­burg”, im Vor­feld des Ein­sat­zes.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on zum Ein­satz in Syrien/Irak
Die Anschlä­ge in Tune­si­en, der Tür­kei, dem Liba­non, gegen Russ­land und ins­be­son­de­re in Paris haben gezeigt, dass die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on “Isla­mi­scher Staat” (IS) weit über die der­zeit von ihr kon­trol­lier­ten Gebie­te in Syri­en und im Irak hin­aus eine glo­ba­le Bedro­hung für Frie­den und Sicher­heit dar­stellt. Mit den Anschlä­gen in Paris hat der “IS” Frank­reich und die frei­heit­li­che Wer­te­ord­nung Euro­pas direkt ange­grif­fen.
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27. August 2016
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Klassische Führung durch die Dauerausstellung im Auswandererhaus

Am Sonn­tag, 28. August 2016, bie­tet das Deut­sche Aus­wan­der­er­haus Bre­mer­ha­ven eine klas­si­sche Füh­rung durch die Dau­er­aus­stel­lung an.

Klassische Führung durch die Dauerausstellung

Über sie­ben Mil­lio­nen Men­schen wan­der­ten von Bre­mer­ha­ven in die Neue Welt aus. Die Teil­neh­mer der Füh­rung kön­nen ihren Weg nach­emp­fin­den: Vom Abschied an der Kaje und der Über­fahrt, bis hin zur Ankunft in New York ent­de­cken sie die wich­tigs­ten Sta­tio­nen der Rei­se in ori­gi­nal­ge­treu­en Nach­bau­ten der his­to­ri­schen Orte.

Dabei ver­fol­gen sie die Schick­sa­le von ver­schie­de­nen Aus­wan­de­rern und ent­de­cken auch, wie sie ihr Leben in der Frem­de meis­ter­ten. Dann führt der Weg zurück nach Deutsch­land.

Im Erwei­te­rungs­bau erfah­ren die Teil­neh­mer, auf welch viel­fäl­ti­ge Wei­se Ein­wan­de­rer unse­ren All­tag und unse­re Kul­tur mit­ge­prägt haben. Anschlie­ßend besteht die Mög­lich­keit, in der Fami­li­en­re­cher­che nach aus­ge­wan­der­ten Vor­fah­ren zu suchen.

Die Füh­rung beginnt um 10.30 Uhr im Foy­er des Deut­schen Aus­wan­der­er­hau­ses. Eine Anmel­dung ist erwünscht unter der Ruf­num­mer 0471/90 22 0–0 oder an der Muse­ums­kas­se.

Preis: Ein­tritt in die Dau­er­aus­stel­lung zzgl. 3,00 €.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:
www.dah-bremerhaven.de
Deut­sches Aus­wan­der­er­haus
Colum­bus­stra­ße 65
27568 Bre­mer­ha­ven
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26. August 2016
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Hark Olufs auf dem Sklavenmarkt in Algier

Thea­ter­pro­duk­ti­on der Cos­mos Fac­to­ry über die Ver­skla­vung des nord­frie­si­schen Insu­la­ners Hark Olufs, der im Ärmel­ka­nal von einem tür­ki­schen Kaper­schiff gefan­gen genom­men und nach Algier ver­schleppt wird.

Hark Olufs

Es ist das Jahr 1724. Schon seit drei Jah­ren ist der 15-jäh­ri­ge Hark Olufs als Schiffs­jun­ge auf einem Schiff sei­nes Vaters auf den Welt­mee­ren unter­wegs. Auf einer Rei­se von Frank­reich nach Ham­burg wird das Schiff auf dem Ärmel­ka­nal  von tür­ki­schen Kaper­fah­rern auf­ge­bracht und die Besat­zung nach Algier ver­schleppt.

Sei­ne Fami­lie kann die von Skla­ven­händ­lern für einen Frei­kauf gefor­der­te hohe Sum­me nicht auf­brin­gen. So wird er zusam­men mit der gesam­ten Besat­zung des unter Ham­bur­ger Flag­ge fah­ren­den Han­dels­schif­fes „Hoff­nung“ auf dem Skla­ven­markt ver­kauft.

In den Diens­ten des Bey von Con­stan­ti­ne gelingt ihm eine erstaun­li­che Kar­rie­re. Als Ver­trau­ter des Bey wur­de Hark Olufs schon mit neun­zehn Jah­ren Schatz­meis­ter und befeh­ligt eine Armee von 500 Rei­tern. Und bereits ein Jahr spä­ter wird er zum Gene­ral beför­dert.

Im Jahr 1735 nimmt er an der Erobe­rung von Tunis teil. Zum Dank bekommt er im glei­chen Jahr sei­ne Frei­heit geschenkt und kehrt nach fast zwölf Jah­ren als ver­mö­gen­der Mann nach Amrum zurück, wo er hei­ra­tet und eine Fami­lie grün­det. Doch die Reinte­gra­ti­on in sei­ne hei­mat­li­che Umge­bung ver­läuft nicht ohne Schwie­rig­kei­ten.

Weil Hark Olufs auch auf Amrum stolz Tur­ban und Kaf­tan trägt und tür­ki­schen Tabak raucht, kommt der Ver­dacht auf, dass er zum Islam kon­ver­tiert ist. Nur eine groß­zü­gi­ge Spen­de kann den Insel­pas­tor über­zeu­gen, Hark Olufs christ­lich zu ver­hei­ra­ten.

So aben­teu­er­lich die­se Geschich­te klingt – sie ist wahr. Hark Olufs hat tat­säch­lich gelebt. Das Stück wird am 26. und 27. August und am 2. und 3. Sep­tem­ber jeweils um 20 Uhr im Bre­mer­ha­ve­ner “Pfer­de­stall” auf­ge­führt. Der Ein­tritts­preis beträgt 18,- Euro (ermä­ßigt 13,- Euro).
Reser­vie­run­gen:
Pfer­de­stall
Gar­ten­str. 5 — 7
27568 Bre­mer­ha­ven
Tele­fon 0471 – 4 33 33
Fax 0471 – 483 3971
pferdestall-bremerhaven.com

24. August 2016
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Betriebsstofftanker “Spessart” kehrt von Operation “Atlanta” zurück

Am Frei­tag, den 26. August 2016 um 10 Uhr, kehrt der Betriebs­stoff­tan­ker “Spes­sart” nach 88 Tagen im Ein­satz bei der EU-geführ­ten Ope­ra­ti­on “Atlan­ta” in sei­nen Hei­mat­ha­fen Kiel zurück. Die “Spes­sart” leg­te dabei 24.830 See­mei­len zurück, das ent­spricht in etwa eine Welt­um­run­dung.

Betriebsstofftanker "Spessart" kehrt von Operation "Atlanta" zurück

Unter dem Kom­man­do von Kapi­tän Rolf-Hein­rich von Bebern (50) führ­te der Betriebs­stoff­tan­ker 21 Ver­sor­gungs­ma­nö­ver in See (rep­le­nish­ments at sea, kurz: RAS) durch und ver­sorg­te die Ein­hei­ten der Task Force, wie die deut­sche Fre­gat­te “Bay­ern”, die ita­lie­ni­schen Fre­gat­te “Euro” und die spa­ni­schen Fre­gat­te “San­ta Maria”, bei­spiels­wei­se mit Kraft­stoff und Was­ser. Sie tru­gen damit einen wesent­li­chen Teil zur Ein­satz­fä­hig­keit der Schif­fe bei.

Der Betriebs­stoff­trans­por­ter kann des Wei­te­ren die Schif­fe mit Flug­kraft­stoff, Schmier­stof­fen und Nah­rung ver­sor­gen. “Wir haben wäh­rend der 21 RAS etwa 6.000 m³ Kraft­stoff für die Schif­fe und 60m³ Flug­kraft­stoff abge­ge­ben”, erklärt Kapi­tän Rolf von Bebern.

Am 26. August 2016 wird die 49-köp­fi­ge Besat­zung in den Mari­ne­stütz­punkt Kiel ein­lau­fen. “Ein Aus­lands­ein­satz ist immer eine beson­de­re Erfah­rung und Belas­tung für alle Besat­zungs­an­ge­hö­ri­ge. Ich bin stolz auf die Leis­tung mei­ner Besat­zung und freue mich bereits auf das immer wie­der unver­gess­li­che Ein­lau­fen im Hei­mat­ha­fen”, sagt Kapi­tän Rolf von Bebern.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on zur Ope­ra­ti­on “Atlan­ta”

Die von der Euro­päi­schen Uni­on (EU) geführ­te Ope­ra­ti­on “Atlan­ta” hat das Ziel die Trans­por­te des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes (WFP) zu schüt­zen und die Pira­te­rie am Horn von Afri­ka ein­zu­däm­men. Seit Beginn der EU-Ope­ra­ti­on im Dezem­ber 2008 wur­de kein Schiff des WFP durch Pira­ten ange­grif­fen. Dadurch erreich­ten Nah­rungs­mit­tel und Hilfs­gü­ter unge­hin­dert ans Ziel. Somit konn­ten vie­le Leben der not­lei­den­den Bevöl­ke­rung in Soma­lia geret­tet wer­den. Die Tätig­kei­ten der Pira­ten sind mit Beginn der Ope­ra­ti­on signi­fi­kant zurück­ge­gan­gen und seit über einem Jahr ist kein Han­dels­schiff in die Hän­de der Pira­ten gefal­len.

Das Ein­satz­ge­biet der Ope­ra­ti­on “Atlan­ta” umfasst den See- und Luft­raum im Golf von Aden sowie einen Teil des Indi­schen Oze­ans und des Ara­bi­schen Mee­res. Es hat die zwan­zig­fa­che Grö­ße Deutsch­lands.

Der Haupt­auf­trag ist der Schutz der Schif­fe des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes und der Mis­si­on der Afri­ka­ni­schen Uni­on in Soma­lia. Die Ver­hin­de­rung von Akten der Pira­te­rie sowie das Auf­grei­fen, Fest­hal­ten und Über­stel­len von der Pira­te­rie ver­däch­ti­gen Per­so­nen ist ein wei­te­rer Kern­punkt des Ein­sat­zes. Zusätz­lich wer­den die Fische­rei­ak­ti­vi­tä­ten vor der Küs­te Soma­li­as über­wacht.
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24. August 2016
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Mein Schiff 5” legt am Columbus Cruises Center an

Am Sonn­tag, 28. August 2016, legt “Mein Schiff 5” mor­gens um 5.30 Uhr am Colum­bus Crui­se Cen­ter in Bre­mer­ha­ven an. Das 295 Meter lan­ge Schiff ist der jüngs­te Neu­bau der Ree­de­rei TUI Crui­ses. Für 5000 ankom­men­de und abfah­ren­de Pas­sa­gie­re wer­den den gan­zen Tag über Kof­fer über Kof­fer und Unmen­gen von Lebens­mit­tel ver­la­den. Fans von gro­ßen Kreuz­fahrt­schif­fen kön­nen von der Besu­cher­ga­le­rie aus das Trei­ben auf der Colum­bus­ka­je ver­fol­gen.

"Mein Schiff 5"Bild: wiki­me­dia Hen­Sti |Auf­nah­me vom 24.06.2016 | Lizenz: CC BY-SA 4.0 |

Wer des Zuschau­ens auf der Kaje müde gewor­den ist, kann sich dem bun­ten Pro­gramm zuwen­den, das die Erleb­nis Bre­mer­ha­ven GmbH den Kreuz­fah­rern im Colum­bus Crui­ses Cen­ter anbie­tet: Fan­ta­sie­voll geklei­de­te Stel­zen­läu­fer und zwei Akkor­de­on­spie­ler sor­gen für mari­ti­mes Flair, ein Bal­lon­künst­ler wird die war­ten­den Pas­sa­gie­re zusätz­lich unter­hal­ten und das See­fisch­koch­stu­dio macht mit klei­nen Köst­lich­kei­ten auf die kuli­na­ri­sche Stär­ke Bre­mer­ha­vens auf­merk­sam. Auch Smoot­hies wer­den ange­bo­ten.

Um 19 Uhr legt das aus­ge­buch­te Schiff wie­der ab und nimmt Kurs auf Eng­land und Frank­reich. 14 Shan­ty­chö­re mit ins­ge­samt 350 Sän­ge­rin­nen und Sän­ger aus Bre­men, Del­men­horst, Nor­den­ham, dem Land Wurs­ten, der See­stadt und dem Umland Bre­mer­ha­vens wer­den eine Eta­ge unter­halb der Besu­cher­ga­le­rie im Colum­bus­bahn­hof ihre Plät­ze ein­neh­men und ab 18.40 Uhr für mari­ti­me Stim­mung sor­gen. Die Shan­tys wer­den glei­cher­ma­ßen auf der Besu­cher­ga­le­rie und an Bord des Schif­fes zu hören sein.

In Koope­ra­ti­on mit dem All­ge­mei­nen Deut­schen Fahr­rad­club Deutsch­land (ADFC) hat sich die Erleb­nis Bre­mer­ha­ven GmbH eine beson­de­re Ver­ab­schie­dung der “Mein Schiff 5” ein­fal­len las­sen: Um 16.30 Uhr wer­den sich an der Lin­den­al­lee Ecke Weser­stra­ße Rad­fah­rer tref­fen, um gemein­sam durch die Stadt zu radeln. Um 18 Uhr soll der Platz vor dem Bana­nen­ga­te erreicht sein. Die ers­ten 230 Rad­ler erhal­ten dort Müt­zen und eine Fahr­rad­klin­gel, mit der sie mit einem gro­ßen Klin­gel­kon­zert den Kreuz­fahrtrie­sen ver­ab­schie­den sol­len.

Wer sich nicht in das Gedrän­ge am Colum­bus Crui­se Cen­ter bege­ben mag, kann die “Mein Schiff 5” auch von der Was­ser­sei­te aus anschau­en. Die “Geest­e­mün­de” legt an die­sem Tag um 11 und um 14 Uhr zu einer “Dicke Pöt­te Tour” ab.

Dass die Ree­de­rei TUI Crui­ses noch stär­ker als bis­her auf Bre­mer­ha­ven als An- und Abfahrts­ha­fen setzt, erfreut Ober­bür­ger­meis­ter Melf Grantz beson­ders: „TUI Crui­ses als Kun­den für den Kreuz­fahrtstand­ort Bre­mer­ha­ven zu gewin­nen, ist eine erfolg­rei­che Ent­wick­lung und gleich­zei­tig Bestä­ti­gung für die Qua­li­tät des Colum­bus Crui­se Cen­ters Bre­mer­ha­ven (CCCB). Der Erst­an­lauf von „Mein Schiff 5“ an der Colum­bus-Kaje mar­kiert einen Mei­len­stein in der wei­te­ren posi­ti­ven Ent­wick­lung des Kreuz­fahrt­mark­tes in Bre­mer­ha­ven und wird noch mehr Kreuz­fahrt­fans in die Stadt locken. Ich freue mich und bin stolz dar­auf, dass wir zukünf­tig die bekann­ten und belieb­ten Schif­fe von TUI Crui­ses in Bre­mer­ha­ven abfer­ti­gen und die Pas­sa­gie­re auch als Tages­gäs­te in unse­rer Stadt begrü­ßen kön­nen.“

22. August 2016
von admin
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Die “Lange Nacht der Chöre”

Die Bre­mer­ha­ve­ner Kin­der­chö­re, Chö­re und Blä­ser­chö­re laden am Sonn­abend, den 27. August, ab 16.00 Uhr jeweils zur vol­len Stun­de herz­lich zur zwei­ten “Lan­ge Nacht der Chö­re” in die Bre­mer­ha­ve­ner Herz-Jesu-Kir­che, Eupe­ner Stra­ße 60, ein.

"Lange Nacht der Chöre"

Über 400 Chor­sän­ge­rin­nen und Chor­sän­ger las­sen in ins­ge­samt fünf Blö­cken jeweils 45 Minu­ten Chor­mu­sik in den ver­schie­dens­ten Sti­len und Beset­zun­gen erklin­gen. Die jüngs­ten Sän­ger der Kin­der- und Kna­ben­chö­re begin­nen um 16 Uhr. Ab 17 Uhr stel­len die Jugend­chor­grup­pen ihr Kön­nen unter Beweis. Anschlie­ßend gehört die Büh­ne den Erwach­se­nen­chö­ren.

In den Pau­sen gibt es Geträn­ke und einen klei­nen Imbiss sowie die Mög­lich­keit zum Kom­men und Gehen.

Der Ein­tritt ist frei.

18. August 2016
von admin
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Fregatte “Bayern” kehrt von Operation “ATALANTA” zurück

Am Sams­tag, den 20. August 2016 um 10 Uhr, kehrt die Fre­gat­te “Bay­ern” nach fast einem hal­ben Jahr im Ein­satz bei der EU-geführ­ten Ope­ra­ti­on “ATALANTA” in ihren Hei­mat­ha­fen Wil­helms­ha­ven zurück. Die “Bay­ern” been­det mit ihrem Ein­lau­fen vor­erst die deut­sche Betei­li­gung an die­ser Ope­ra­ti­on. Anfang März mach­te sich die Fre­gat­te auf den Weg die Ope­ra­ti­on als Flagg­schiff unter der Füh­rung von Flot­til­len­ad­mi­ral Jan Chris­ti­an Kaack (53) anzu­lei­ten.

Fregatte "Bayern" Operation "ATALANTA"

Bereits 2015 war die “Bay­ern” an “ATALANTA” betei­ligt. Sie absol­vier­te auch die­ses Jahr einen erfolg­rei­chen Ein­satz am Horn von Afri­ka und trug einen wesent­li­chen Teil zur Siche­rung der See­we­ge bei.

Die Auf­ga­ben im Ein­satz­ge­biet waren äußerst viel­schich­tig”, beschreibt Fre­gat­ten­ka­pi­tän Mar­kus Brüg­ge­mei­er (44), Kom­man­dant der “Bay­ern”. Die Besat­zung hat ver­schie­dens­te Ope­ra­tio­nen erfolg­reich durch­ge­führt. Dar­un­ter die Ret­tung von 92 Men­schen­le­ben vor der Küs­te Soma­li­as, Eskor­tie­rung eines Schif­fes des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes oder auch die Behand­lung inter­na­tio­na­ler Pati­en­ten. Der Kom­man­dant der “Bay­ern” ist nach Abschluss des Ein­sat­zes stolz auf Besat­zung und Schiff: “Es ist mei­ne Besat­zung, die aus einem Stück Stahl ein Schiff macht! Und die­ses Schiff hat die zurück­lie­gen­den Her­aus­for­de­run­gen gut gemeis­tert, so dass ich auf einen abwechs­lungs­rei­chen, span­nen­den und guten Ein­satz mei­nes Schif­fes zurück­den­ke.”

Mit ihrer Rück­kehr leg­te die “Bay­ern” auf ihrem Ein­satz ins­ge­samt 32.927 See­mei­len zurück und fuhr somit 1 ½ mal um die Welt.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on zur Ope­ra­ti­on “ATALANTA
Die von der Euro­päi­schen Uni­on (EU) geführ­te Ope­ra­ti­on “ATALANTA” hat das Ziel die Trans­por­te des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes (WFP) zu schüt­zen und die Pira­te­rie am Horn von Afri­ka ein­zu­däm­men. Seit Beginn der EU-Ope­ra­ti­on im Dezem­ber 2008 wur­de kein Schiff des WFP durch Pira­ten ange­grif­fen. Dadurch erreich­ten Nah­rungs­mit­tel und Hilfs­gü­ter unge­hin­dert ans Ziel. Somit konn­ten vie­le Leben der not­lei­den­den Bevöl­ke­rung in Soma­lia geret­tet wer­den. Die Tätig­kei­ten der Pira­ten sind mit Beginn der Ope­ra­ti­on signi­fi­kant zurück­ge­gan­gen und seit über einem Jahr ist kein Han­dels­schiff in die Hän­de der Pira­ten gefal­len.

Das Ein­satz­ge­biet der Ope­ra­ti­on “ATALANTA” umfasst den See- und Luft­raum im Golf von Aden sowie einen Teil des Indi­schen Oze­ans und des Ara­bi­schen Mee­res. Es hat die zwan­zig­fa­che Grö­ße Deutsch­lands.
Wei­ter­le­sen auf Pres­se- und Infor­ma­ti­ons­zen­trum Mari­ne