28. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

Historischer Stadtrundgang durch das „alte Leherheide“

Von den „Mecklenburgern“ bis zur Fritz-Husmann-Schule: Einblicke in das „alte Leherheide“

das "alte Leherheide"Die Rundgänge über Leherheide beginnen mit den Anfängen der Besiedlung der „Leher Heide“ ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Behandelt werden die Häuser der Breitenbachstraße, Gut Blumenau und die Häuser am Mecklenburger Weg. Zur frühen Geschichte gehören auch die Lehrer Johannes Flickenschildt und Fritz Husmann und ein wachsendes Vereinsleben, die das kulturelle und soziale Miteinander in Leherheide stark prägten. Zum Schluss des Rundganges lädt die Fritz-Husmann-Schule zu einer Führung über das Schulgelände ein.
Treffpunkt:
Donnerstag, 11. August 2016, 15-17 Uhr
Debstedter Weg/Einmündung Breitenbachstraße

Referenten:
Wolfgang Schmidt, Historiker und Autor der „Stadtteilgeschichte Leherheide“
Dr. Julia Kahleyß, Stadtarchiv Bremerhaven

27. Juli 2016
von admin
1 Kommentar

Kriegsfischkutter „Seelust“ verschrottet

Seit dem Jahre 2013 konnte man den aufgebockten Kriegsfischkutter „Seelust“ auf dem Grundstück Dornhaistraße Ecke Kaperstraße finden. Das ist nun vorbei. Die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft hat den alten Kahn abwracken lassen.

Kriegsfischkutter "Seelust"

Der Kriegsfischkutter „Seelust“ lief im Jahre 1942 auf der Burmester Werft in Swinemünde vom Stapel. Kriegsfischkutter dienten als kleine Hilfskriegsschiffe der Kriegsmarine. Sie wurden im Zweiten Weltkrieg als Vorposten- und Sicherungsboote an den Küsten eingesetzt. Die „Seelust“ gehörte zum Minensuchgeschwader 42. Sie blieb bis zum Kriegsende in der Ostsee. Nach dem Krieg wurde die „Seelust“ zu Minenräumarbeiten in Nord- und Ostsee eingesetzt.

Kriegsfischkutter "Seelust"

Bis 1987 war die „Seelust“ als Fischereifahrzeug im Dienst, eingetragen im Schiffsregister Bremerhaven mit dem Fischereikennzeichen BX 542. Dann sollte sie abgewrackt werden. Um das zu verhindern, kaufte der gemeinnützige Verein Deutsche Sportmarine e.V. in Bremerhaven das Schiff im Jahre 1989. Dort wurde die „Seelust“ als Vereins- und Ausbildungsschiff für den Sportbootführerschein für Fortgeschrittene eingesetzt. Vermutlich infolge einer defekten Lenzpumpe ist der Oldtimer am 31. August 2013 an seinem Liegeplatz im Fischereihafen gesunken. Das Wrack wurde aus dem Wasser gehoben und auf dem Eckgrundstück Dornhai-/Kaperstraße abgesetzt.

2014-07-01_Kriegsfischkutter

Da der Verein Deutsche Sportmarine e.V. das Wrack bisher sich selbst überlassen hat, kam nun vom Umweltamt die Aufforderung, den Kutter zu beseitigen. Darum hat sich jetzt auf eigene Kosten die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft gekümmert, da sie für das Grundstück zuständig ist.

Die „Seelust“ ist nicht der erste Kriegsfischkutter, der in Bremerhaven abgewrackt wurde. Ihm voraus gingen die „Thor“ und die „Wilhelm Peter„.
Quellen:
Schiff mit bewegter Geschichte„, Nordsee-Zeitung vom 12.09.2000
Friedhof der Fischkutter„, Nordsee-Zeitung vom 01.07.2014
Kutter ‚Seelust‘ abgewrackt„, Nordsee-Zeitung vom 23.07.2016
Helmut Seger: schiffbilder.de

26. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

Bremerhavens Waterkant. Maritime Wege durch die Seestadt

Die Schiffahrtsgeschichtliche Gesellschaft Bremerhaven e.V., die im Jahr 2016 auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblickt, präsentiert in diesem Buch das maritime Erbe der Seestadt Bremerhaven – von den Anfängen bis in die Gegenwart. Auf vorgeschlagenen Wegen werden Orte und Objekte an der Waterkant der Hafenstadt vorgestellt und kurz erläutert.

CoverDas Buch beschreibt verschiedene Sehenswürdigkeiten und schifffahrtsbezogene Bauten, angefangen vom Seedeich im Fischereihafen im Stadtsüden bis zum Ochsenturm am nördlichen Stadtrand. Es sind Leuchttürme, Schleusen, Brücken, Dockanlagen, Werften, maritime Bauten sowie Denkmäler. Die hier vorgestellten Bauten können als Entdeckungstour zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Auto erreicht werden.

Die Schiffahrtsgeschichtliche Gesellschaft Bremerhaven erinnert damit einerseits an ihre 50-jährige Geschichte und an ihre Aufgaben, andererseits möchte sie Einwohnern und Gästen der Seestadt einen kompakten maritimen Führer an die Hand geben.
Bremerhavens Waterkant. Maritime Wege durch die Seestadt.
Helmut Seger
Taschenbuch | 70 Seiten
2016 | Oceanum Verlag| € 4,90
Art.-Nr.: 978-3869274201

22. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

Kleine Auswanderer – Führung für Sechs- bis Achtjährige

Am Dienstag, 26. Juli 2016, bietet das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven eine Kinderführung für kleine Auswanderer zwischen sechs und acht Jahren an.

Kleine Auswanderer

Während des spielerischen Rundgangs durch das Kindermuseum und die Dauerausstellung des Deutschen Auswan-dererhauses erfahren die Kinder mehr über die Reise in die Neue Welt und das Leben in der Fremde. Ob nun das Ertasten des Proviantes oder das Erraten der Medikamente aus der Bordapotheke – auf der Überfahrt nach Amerika warten viele spannende Aufgaben darauf, von den kleinen Auswanderern gelöst zu werden.

Die Führung beginnt um 10.30 Uhr im Museumsfoyer. Preis: 9,90 Euro (inkl. Eintritt ins Museum).
Presseinformation vom 22.07.2016 | www.dah-bremerhaven.de

21. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

„Der tapfere Bella Tschau“

"Der tapfere Bella Tschau"Am Dienstag, 26.07.2016, um 19 Uhr, liest die tschechische Schriftstellerin Irena Dousková im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven aus ihrem Bestseller „Der tapfere Bella Tschau“ vor. Im Anschluss findet ein Gespräch mit der Schriftstellerin statt.

Helena ist ein aufgewecktes Mädchen. Sie lebt in einer tschechischen Kleinstadt, isst gerne Torte, malt leidenschaftlich gern und möchte Bildhauerin werden – oder auch Gesellschaftsdame. Ihre Mutter ist Schauspielerin am Theater und nicht mit Helenas Vater verheiratet. Der lebt in irgendeinem Ausland, das ist furchtbar weit weg und heißt „Nujork“. Helenas Universum – das sind Jungpioniere, Lampionumzüge, geheimnisvoll verworrene Familienverhältnisse, die Hinterbühne des Stadttheaters und die Schizophrenie von öffentlichem und privatem Leben in der Husák-Ära der sogenannten Normalisierung. In ihrer Naivität gerät die kleine Helena von einem Schlamassel in den nächsten und lernt, dass auf niemanden Verlass ist, nicht einmal auf Bella Tschau…

Nachdem Irena Douskovás Roman in Tschechien ein großer Erfolg war und auch als Vorlage für ein erfolgreiches Theaterstück diente, hat ihn der Deutsche Taschenbuchverlag (dtv) 2006 in der deutschen Übersetzung von Mirko Kraetsch unter dem Titel „Der tapfere Bella Tschau“ herausgebracht. Am Dienstag, 26. Juli 2016, liest die Autorin um 19.00 Uhr im Deutschen Auswandererhaus Bremerhaven aus ihrem Werk. Moderiert wird die Veranstaltung von Libuse Cerna. Der Eintritt ist frei.

Irena Dousková wurde 1964 im tschechischen Pribram geboren. Sie studierte Jura in Prag, war als Bibliothekarin, Dramaturgin und Journalistin tätig. Heute lebt und arbeitet Irena Dousková als Schriftstellerin in Prag. Zurzeit absolviert sie auf Einladung des Literaturfestivals globale° und des Vereins Porta Bohemica einen Stipendiumaufenthalt in Bremerhaven. Das Stipendium wird unterstützt von der BIS und dem Deutschen Auswandererhaus.
Vortragsort:
dah-bremerhaven.de
Deutsches Auswandererhaus
Presse & Marketing
E-Mail: presse@dah-bremerhaven.de
Ilka Seer (Leitung), Tel.: 0471/90 22 0–207
Bonnie Satzinger, Tel.: 0471/ 0 22 0– 04
Der Eintritt ist frei

Der tapfere Bella Tschau
Irena Dousková
178  Seiten | Taschenbuch
01.10.2006 | dtv Verlag| € 14,00
ISBN-10: 3423245476
ISBN-13: 978-3423245470

20. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

Bremerhaven hat keinen Ford-Händler mehr

Nach gut 30 Jahren Präsenz in der Rickmersstraße schließt das traditionsreiche Autohaus Schlieben zum 31. Juli 2016 – danach gibt es in Bremerhaven keinen Ford-Händler mehr. Vier Jahre Mühe gehen damit für die Mitarbeiter zu Ende.

keinen Ford-Händler mehr

Bereits am 26. September 2012 hat das Autohaus Schlieben Insolvenz anmelden müssen. Verbindlichkeiten in Höhe von etwa einer Millionen Euro haben die Autohaus Schlieben GmbH zum Insolvenzantrag gezwungen. Ein ehemaliger Mitarbeiter soll über einen Zeitraum von fast zehn Jahren rund 250.000 Euro unterschlagen haben.

Das Amtsgericht Bremerhaven hat das Insolvenzverfahren am 1. Dezember 2012 eröffnet und Rechtsanwalt Dr. Gerrit Hölzle zum Insolvenzverwalter bestimmt, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer Jochen Schlieben den Betrieb umstrukturieren sollte.

Zunächst hat der Insolvenverwalter einen auf Autohäuser spezialisierten Wirtschaftsprüfer zu Rate gezogen. Dieser machte sich zunächst daran, den ungewöhnlich hohen Personalkosten, vornehmlich in der Verwaltung, zu Leibe zu rücken. Gleichwohl war man sich bewusst, daß die hohen Personalkosten nicht allein für die angehäuften Verbindlichkeiten ausschlaggebend waren. Das Neuwagengeschäft lief zu schleppend, das Reparaturgeschäft war ebenfalls rückläufig. Lag es an den vielen Neuwagen, die zu Zeiten der Abwrackprämie verkauft wurden? Oder war der Service nicht kundenorientiert? Auf jeden Fall glaubte die Geschäftsführung, gute Chancen zu haben, daß Unternehmen zu sanieren und zu erhalten. Man war zuversichtlich, die Einnahmen aus dem Reparaturgeschäft steigern zu können.

Auch an einen Verkauf des Autohauses hat der Insolvenzverwalter gedacht. Aber es ist ihm in den vergangenen vier Jahren nicht gelungen, einen potentiellen Käufer für die Immobilie zu interessieren. Möglicherweise sind die Umsatzsteigerungen im Neuwagengeschäft genauso hinter den Erwartungen zurückgeblieben wie die aus dem Reparaturgeschäft. Vielleicht lag es ja auch daran, daß die Gebäude nicht mehr zeitgemäß sind. Ein Investor hätte wohl neu bauen müssen.

Bis zuletzt verfolgten die Angestellten den Gedanken, eine Mitarbeitergesellschaft zu gründen und das Unternehmen in eigener Regie weiterzuführen. Allerdings hätte aus den erwirtschafteten Erträgen die bisherige Miete nicht gezahlt werden können. Die Mitarbeiter boten Frau Schlieben an, eine um etwa 50 % reduzierte Miete zu zahlen. Doch dazu war sie wohl nicht bereit. Ist der Grund für die Verweigerungshaltung darin zu suchen, daß der Insolvenzverwalter den ehemaligen Geschäftsführer Jochen Schlieben von seinen Aufgaben entbunden hat? Oder hätte Frau Schlieben aus den um die Hälfte reduzierten Mieteinnahmen ihre laufenden Grundstückskosten nicht decken können? Jedenfalls schrieb die Nordsee-Zeitung, der Insolvenzverwalter „bedauere, dass die Schliebens der Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern nicht nachkämen“.

Auf jeden Fall wird das Autohaus zum 31. Juli 2016 geschlossen werden. Bremerhaven hat nach der Schließung keine Ford-Vertretung mehr – und 20 Mitarbeiter müssen sich eine anderweitige Beschäftigung suchen. Aber vielleicht gibt es ja Hoffnung: Der Ford-Konzern will für Bremerhaven schnell einen neuen Vertragshändler suchen. Vorerst müssen Fordfahrer in den Landkreis ausweichen: nach Ihlienworth, Cuxhaven, Hagen, Bad Bederkesa oder Mulsum.
Quellen:
Autohaus meldet Insolvenz an, D. Rahe, Nordsee-Zeitung vom 28.09.2012
Gute Chancen für Rettung von Schlieben„, Nordsee-Zeitung vom 13.11.2012
Autohaus Schlieben schließt„, D. Schmidt, Nordsee-Zeitung vom 30.06.2016
Ford kündigt Rückkehr an„, Nordsee-Zeitung vom 02.207.2016
Schlieben bleibt bis Ende Juli„, Nordsee-Zeitung vom 04.07.2016

20. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

Marktfrauen, Ritter, Detektive

Marktfrauen, Ritter, Detektive – Das Historische Museum Bremerhaven bietet für alle Kinder ab neun Jahren an zwei Vormittagen in den Sommerferien ein spannendes Ferienprogramm an.

Marktfrauen, Ritter, Detektive

Wer eine Zeitreise ins Mittelalter unternehmen möchte, ist am Mittwoch, den 27. Juli 2016 um 10.00 Uhr herzlich eingeladen. Unter dem Motto „Willkommen im Mittelalter“ entdecken die Kinder einen Brunnen, Knochen und weitere Ausgrabungsfunde und erfahren, wie Menschen vor 1000 Jahren lebten. Mit verschiedenen Spielen – wie einem Puzzle und einem Memory – sowie kurzen Theaterszenen wird das Mittelalter wieder lebendig.

Am Freitag, den 29. Juli 2016 um 10.00 Uhr hat das Detektivbüro „Watson & Co.“ geöffnet. Neue Nachwuchsdetektive werden zunächst getestet, ob sie gut beobachten und sich anschleichen können. Bei einem Spezialauftrag suchen die jungen Detektive Objekte in der Dauerausstellung, fertigen Steckbriefe an und entziffern Botschaften in Geheimschrift.

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Kostenfrei ist die Teilnahme für Kinder mit einem Ferienpass der Stadt Bremerhaven. Ansonsten beträgt der Eintritt 2,50 Euro. Wer einen Ferienpass besitzt, kann außerdem noch bis zum Ende der Sommerferien einmal kostenlos das Historische Museum Bremerhaven und das Museumsschiff FMS „Gera“ besichtigen.
Pressemitteilung:
Historische Museum Bremerhaven: HMB aktuell 34/16 – 19.07.2016

19. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

Mit Pinsel, Lupe und UV-Licht

Im Historischen Museum Bremerhaven findet am Donnerstag, 28. Juli 2016 um 15.30 Uhr die ExtraTour „Mit Pinsel, Lupe und UV-Licht – Palinkas Werke aus restauratorischer Sicht“ statt, bei der die Besucherinnen und Besucher spannende Einblicke in die Museumsarbeit der Diplom-Restauratorin Vivian Harwart und der angehenden Gemälderestauratorin Lena Waldmann erhalten.

Pinsel, Lupe und UV-Licht

Bei dieser Führung durch die Sonderausstellung „Von Bremerhaven in die Welt – Künstlerische Impressionen von Heiner Palinkas“ stehen konservatorische und restauratorische Aspekte der ausgestellten Werke im Mittelpunkt. Museumsrestauratorin Vivian Harwart hat zunächst alle ausgestellten Exponate mit Lupe und UV-Licht genau untersucht. Tatkräftig zur Seite stand ihr dabei Lena Waldmann, die im Rahmen ihres Studiums „Konservierung und Restaurierung gefasster Holzobjekte und Gemälde“ an der HAWK Hildesheim ihre Bachelor-Arbeit über Heiner Palinkas am Historischen Museum Bremerhaven geschrieben hat.

Im Rahmen der technologischen Untersuchungen wurden die verschiedenen Materialien, der Aufbau der Malschicht und von Palinkas vorgenommene Veränderungen untersucht und erfasst. Im Anschluss daran haben Vivian Harwart und Lena Waldmann individuelle Konservierungs- und Restaurierungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt. Palinkas hat seine Gemälde immer wieder verändert und als malender Seemann ungewöhnliche Malgründe verwendet. So stellte zum Beispiel ein bemalter Kaffeesack aus Brasilien die beiden Restauratorinnen vor ein besonderes Problem.

Während der Führung erfahren die Teilnehmer/-innen anhand ausgewählter Gemälde und Aquarelle von Heiner Palinkas das Vorgehen bei Untersuchungen, mögliche Schadbilder, deren Ursachen und wie mit den einzelnen Erhaltungszuständen umgegangen wird.

Die Führung ist im Eintrittspreis enthalten. Treffpunkt ist das Foyer.
Pressemitteilung:
Historische Museum Bremerhaven: HMB aktuell 33/16 – 18.07.2016

16. Juli 2016
von admin
1 Kommentar

Tender „Elbe“ wird Flaggschiff im Nato-Verband

Der Tender „Elbe“ verlegte am 14. Juli 2016 von seinem Heimatstützpunkt Warnemünde nach Kiel, um sich dort mit dem Minenjäger „Sakala“ aus Estland und dem Patrouillenboot „Skalvis“ aus Litauen zusammenzuschließen.Tender "Elbe" wird Flaggschiff im Nato-VerbandAm 18. Juli 2016 werden die Einheiten gemeinschaftlich aus dem Kieler Stützpunkt auslaufen und sich dem ständigen maritimen Einsatzverband der NATO SNMCMG1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group) anschließen. Sie werden im wesentlichen im Ost- und Nordseeraum operieren. Der Tender „Elbe“ ist die Operationszentrale für den internationalen Einsatzstab.

Unter Befehlshaber Fregattenkapitän Johan Seljamaa aus Estland wird die weitere Führungsebene für den Gesamtverband aus estnischen, belgischen, niederländischen und deutschen Marinesoldaten bestehen. Es sind Teilnahmen an den multinationalen Manövern Northern Coast, Joint Warrior oder auch Open Spirit geplant. Auf die Besatzung des Tenders „Elbe“ unter dem Kommando von Kapitänleutnant Stefan Meier (31) warten abwechslungsreiche Zeiten. Mit einer Personalstärke von 66 Soldaten, davon vier Frauen, heißt es nun für vier Monate Abschied von Familie und Freunden nehmen. Blick voraus in die See, Ärmel hochkrempeln und sich international in Übungen und Manöver beweisen.

Zum Abschied lässt Korvettenkapitän Meier verlauten: „Ich bin vom Erfolg des Einsatzes überzeugt. Meine Besatzung hat in der zurückliegenden Einsatzvorbereitung eindrucksvoll ihr Können und ihre Disziplin unter Beweis gestellt, so dass ich mir sicher bin, dass alle anstehenden Aufgaben – sei es operativ oder im Rahmen von Repräsentationen im Ausland – mit Bravour bewältigt werden können.“

Presse- und Informationszentrum Marine

16. Juli 2016
von admin
Keine Kommentare

Offene Tür im Marinestützpunkt Wilhelmshaven

Der Marinestützpunkt Wilhelmshaven „Heppenser Groden“ öffnet jeden Mittwochnachmittag vom 20. Juli bis zum 24. August 2016 von 12.30 bis 15.30 Uhr seine Tore.

Marinestützpunkt Wilhelmshaven

Interessierte können sich ein Bild vom Arbeitsplatz Marine machen. Die Besucher haben beim „Open Ship“ die Möglichkeit, an Bord des Einsatzgruppenversorgers „Berlin“ zu gehen. Vor Ort können sie mit den Besatzungsangehörigen sprechen, die in den zurückliegenden Monaten viele prägende Erfahrungen unter anderem im Seenotrettungseinsatz im Mittelmeer gesammelt haben.

Außerdem wird es ein Schlepperballett geben, bei dem sich die kleinen wendigen Hafenunterstützungseinheiten dynamisch in Formationsfahrt präsentieren. Darüber hinaus zeigt die Tauchergruppe Wilhelmshaven ihr fachliches Können.

Für Interessenten an einer beruflichen Zukunft bei der Bundeswehr werden Berater des Karrierecenters als Ansprechpartner anwesend sein. Auch wird es einen Informationsstand des Sanitätsunterstützungszentrums geben.

Auch die Kleinsten sind sehr willkommen! Verschiedene Spiele am Informationsstand des Marinestützpunktkommandos und Vorführungen der Bundeswehrfeuerwehr werden keine Langeweile aufkommen lassen. Wer über zwölf Jahre alt und länger als 140 cm ist, kann an einer Hafenrundfahrt mit einer Barkasse der Marine teilnehmen.

Für das leibliche Wohl stehen verschiedene Imbissgelegenheiten bereit. Zentraler Einlass wird über die Westwache „Am Altheppenser Seedeich“ sein.
Presse- und Informationszentrum Marine