26. Mai 2016
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Biomasse-Experten diskutieren dezentrale Energietechnologien

Staatsminister Thomas Schmidt wird die Tagung „Biomass to Power and Heat“ in Zittau eröffnen.

Am 1. Juni 2016 wird der Staatsminister für Umwelt- und Landwirtschaft Thomas Schmidt an der Hochschule Zittau/Görlitz die 6. Internationale Tagung „Biomass to Power and Heat“ eröffnen. Ca. 100 Experten aus Deutschland, Polen, Tschechien und Österreich werden zu dieser Fachtagung erwartet.

Biomasse-Experten diskutieren dezentrale Energietechnologien

Diskutiert werden Fragen der effizienten Nutzung fester Biomasse und der damit verbundenen dezentralen Strom- und Wärmebereitstellung. Die Vielfalt technischer Ansätze ist enorm. „Biomass to Power and Heat“ konzentriert sich auf die Praxiseinführung sowie wissenschaftliche und wirtschaftliche Begleitung dezentraler Versorgungsansätze. Diese können nur durch einen hohen Grad der gekoppelten Wärmenutzung hohe Effizienzniveaus erreichen. Die Tagung legt besonderes Augenmerk auf die dezentrale Verstromung holzartiger Biomasse in Kraft-Wärme-Kopplung.

„Die Entwicklung und Anwendung von Verfahren und Technologien, mit denen dezentral aus örtlich verfügbarem (Rest-)Holz und vergleichbarer Biomasse lokal und effizient der Wärme- und Strombedarf gedeckt werden kann, geht in stetigen Schritten voran. Die größten Fortschritte werden dort erzielt, wo die Fachleute verschiedener technischer Disziplinen Hand in Hand zusammenarbeiten können“, sagt Prof. Tobias Zschunke, Prorektor Forschung der Hochschule Zittau/Görlitz zur Motivation als Gastgeber der Tagung. „Die Nutzung fester Biomasse bietet einen Lösungsansatz zur lokalen Energiewende im Sektor Strom und Wärme und sichert die Versorgung mit speicherbarer und damit regelbarer erneuerbarer Energie. An der Hochschule Zittau/Görlitz wird im Bereich dezentraler, bedarfsgerechter Anlagen praxisnah geforscht. Zudem bietet der Einsatz von fester Biomasse auch die Voraussetzung für eine hohe regionale Wertschöpfung und Arbeitsplatzsicherung.“

Die erstmals mit tschechischen Partnern organisierte Tagung findet am 1. und 2. Juni 2016 am Hochschulstandort Zittau statt. Eine kostenpflichtige Anmeldung ist unter Tel. 03583-612 4882 noch möglich. Auch Aussteller sind noch willkommen. Detaillierte Informationen finden sich auf der Tagungsseite.
Kontakte:
Hochschule Zittau/Görlitz
Theodor-Körner-Allee 16, 02763 Zittau
Organisationsteam
Dipl.-Ing. (FH) Roman Schneider, E-Mail: r.schneider@hszg.de
Dipl.-Ing. (FH) Mareike Weidner, E-Mail: m.weidner@hszg.de
Tel.: +49 3583 612 -4822
Hochschule Zittau/Görlitz
Dipl.-Ing. Hella Trillenberg
Referentin des Rektors/Pressesprecherin
Tel. 03583 612 3030
E-Mail: presse@hszg.de

Hochschule Zittau/Görlitz | Medieninformation 020/2016

25. Mai 2016
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Kein weiteres Jubiläum für Modehaus Specht

Es ist gerade zwei Jahre her, dass der DeichSPIEGEL dem Modehaus Specht zum 125-jährige Jubiläum gewünscht hat, gut über die nächsten hundert Jahre zu kommen. Aber leider wird es kein weiteres Jubiläum geben – das Traditionsgeschäft Specht in Geestemünde muss wegen Krankheit schließen.

Kein weiteres Jubiläum für Modehaus Specht

Im Jahre 1889 gründeten Gustav und Magdalena Specht das Traditionsgeschäft Specht. Eine vergilbte Zeitungsanzeige erinnert heute noch an die ersten Jahre des kleinen Warenhauses in der Georgstraße 36 in Geestemünde. Garne, Strickereien, Wollwaren und Trikotagen wurden damals in der Zeitung offeriert. Daneben gab es auch Kleidung für die Dame, den Herrn oder die Kinder zu kaufen.

Als die Firmengründer sich aus dem Betrieb zurückzogen, übernahm Sohn Georg den Betrieb und führte ihn gemeinsam mit seiner Schwester Hanna führte. Georg kam nicht aus dem Krieg zurück, und fortan musste Hanna das Geschäft alleine weiterführen. Auch als das Haus ausgebombt wurde und der Betrieb umziehen musste, gab Hanna Specht nicht auf. Sie heiratete Walter Birkenfeld, und gemeinsam steuerten sie das Familienunternehmen durch die Nachkriegsjahre. Im Jahre 1955 konnten sie in die Georgstraße 36 zurückkehren.

Der nächste Wechsel stand im Jahre 1964 an. Der im Krieg gefallene Georg hinterließ einen Sohn, Gustav-Georg. Der heiratete seine Gerda und übernahm als dritte Generation das Geschäft.  Gustav-Georg und Gerda passten das Geschäft dem Zeitgeist an und machten aus dem Textilhaus ein reines Damenmodehaus. 1978 ließen sie den Laden grundlegend umbauen. Die Außenfassade zierten nun fünf halbrunde Markisen.

Kein weiteres Jubiläum für Modehaus Specht

Im Jahre 2003 starb Gustav-Georg Specht. Nun war Tochter Nicole Schüßler an der Reihe, das alteingesessene Modehaus weiterzuführen. Mutter Gerda Specht unterstützt sie dabei ebenso tatkräftig, wie die fünf langjährigen Mitarbeiterinnen. Doch trotz der stets positiven Entwicklung muss das Geestemünder Traditionsunternehmen jetzt schließen. Eine Erkrankung zwingt die Urenkelin des Firmengründers zur Geschäftsaufgabe.

Nicole Schüßler hat ihre 2.200 treue Stammkunden bereits mit einem Brief über die Schließung des Geschäftes informiert. Viele sind gekommen, um sich zu verabschieden. Mit Kuchen in den Händen und Tränen in den Augen: „Wo soll ich denn künftig hingehen?“, lautet in diesen Tagen eine oft traurig gestellte Frage. Keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen mehr und mehr über das Internet eingekauft wird.

Nicole Schüßler hat ihr Geschäft zum Kauf angeboten. Nicht einfach zu begreifen für ihre 75-jährige Mutter Gerda, die ja schon seit 1964 im Laden steht. Aber bis jetzt hat sich noch niemand für das alteingesessene Geschäft interessiert. Würde sich ein Nachfolger finden, Nicole Schüßler würde sich nicht freuen – sie würde schreien vor Glück.
Quellen:
Jubiläumsanzeige im Sonntagsjournal vom 06.04.2004
S. Schierwater, Modehaus schließt nach 127 Jahren, Nordsee-Zeitung vom 24.5.2016

 

24. Mai 2016
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„Gorch Fock“ wird generalüberholt

Das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die „Gorch Fock“, liegt seit Mitte Januar für eine große Überholung bei der Bremerhavener Bredo-Werft im Schwimmdock. Im Unterauftrag der Elsflether Werft werden am Rumpf der 58 Jahre alten Dreimast-Bark Stahlarbeiten ausgeführt. Ursprünglich sollten die Arbeiten am Unterwasserschiff bereits im April abgeschlossen sein.

"Gorch Fock" wird generalüberholt

Elegant sah die vollkommen abgetakelte „Gorch Fock“ nicht aus, als sie Mitte Januar von zwei Schleppern nach Bremerhaven gezogen wurde, um im Schwimmdock I der Bredo-Werft trockengestellt zu werden. Da die Elsflether Schiffswerft, die seit mehr als 15 Jahren das Segelschulschiff betreut, kein eigenes Dock hat, ließ sie das Schiff zum Docken nach Bremerhaven in die Bredo-Werft verholen.

Nachdem auf der Elsflether Werft die Takelage und die sanitären Anlagen überprüft und instandgesetzt wurden, bekam die Bredo-Werft den Auftrag, den Unterwasserbereich des 90 Meter langen Segelschiffes zu inspizieren. Hier wurden auch die Hilfsdiesel ausgebaut und zur Inspektion zur Werft German Dray Docks gegeben. Schließlich wird eine neue Elektronik und ein Internetanschluss in das Schiff eingebaut.

Schon im Jahre 2012 hatte die Dreimastbark der Bredo-Werft einen siebenmonatigen Besuch abgestattet, um große Rostschäden ausbessern zu lassen. In diesem Jahr sollten die Arbeiten im Dock planmäßig nur bis April dauern. Dann sollte der Segler in der Elsflether Werft wieder aufgeriggt, im Innenbereich saniert und im Juli an die Marine zurückgegeben werden.

Dieser Plan wurde nun verworfen. Die Deutsche Marine hat entschieden, dass die Werftliegezeit verlängert wird, um die im nächsten Jahr fällige schiffbauliche Untersuchung (SBU) vorzuziehen. So kann die alle fünf Jahre vorgeschriebene Untersuchung in die derzeitige Werftliegezeit integriert werden. Das spart der Marine Zeit und Geld und gibt bis in das Jahr 2020 hinein Planungssicherheit. Allerdings verlängert sich damit die Werftliegezeit bis in den September hinein.

"Gorch Fock" wird generalüberholt

Anschließend werden dem Segelschulschiff und seiner Besatzung neue Aufgaben zugewiesen. Durch die internationalen Einsätze fehlen der Marine derzeit Ausbildungsschiffe. Die „Gorch Fock“ soll das durch längere Seephasen und einem modifizierten Ausbildungsprogramm abfedern. Künftig werden die Kadetten zusätzlich in Schiffstechnik, Navigation und Schadensabwehr geschult.

An den Windjammerparaden zur Kieler Woche und zur Hanse Sail in Rostock kann die „Gorch Fock“ nun nicht teilnehmen. Dafür wird die Besatzung aber mit einer Reise in die Karibik entschädigt, die Schiff und Crew erstmalig nach Havanna (Kuba)führen wird. Zunächst aber findet für einen Teil der Stammbesatzung das Bordleben abseits der Ozeane statt. Sie sind auf dem Wohnschiff „Knurrhahn“ untergebracht.

Auf der „Gorch Fock“ werden wohl noch viele Offiziersanwärter ausgebildet werden. Die Marineführung ist davon überzeugt, dass sich auch in einer militärisch hochtechnisierten Marine die Bedeutung eines Teams am besten auf einem von Wind und Wetter abhängigen Großsegler erfahren lässt. Ungewohnte Enge und der Mangel an Komfort sollen zu Kameradschaft und Rücksichtnahme erziehen. Auf der „Gorch Fock“ schlafen nur der Kommandant und der erste Offizier in Einzelkabinen. Ausbilder der Stammbesatzung schlafen zu zweit in sechs Quadratmeter großen Kammern. Die Kadetten (Offiziersanwärter) jedoch müssen jede Nacht ihre Hängematten ausrollen. In Gemeinschaftsdecks schlafen sie je zwei übereinander.
Quellen:
Christoph Barth, Volle Docks zum Jubiläum, Nordsee-Zeitung vom 08.01.2016
G. Schulte, „Gorch Fock“ wird generalüberholt, Hannoversche Allg. 15.01.2016
„Gorch Fock“ geht in die Werft, Nordsee-Zeitung vom 20.01.2016
F. Behling, „Gorch Fock“-Überholung macht Fortschritte, kn-online.de 27.2.2016
„Im Gespräch mit… …Angehörigen der Marine“, marine.de vom 04.05.2016
Christoph Barth, „Gorch Fock“ bleibt länger, Nordsee-Zeitung vom 20.05.2016

22. Mai 2016
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Informationen zum Seestadtfest Bremerhaven 2016

Bis zum Seestadtfest Bremerhaven 2016 vom 26. bis 29. Mai sind es nun nur noch wenige Tage. Besucher, die mit dem Bus in die Seestadt Bremerhaven kommen möchten, finden am Ende dieses Artikels ein paar Informationen.Seestadtfest Bremerhaven 2016Auf dem Bild ist die „Nao Victoria“ abgebildet. Das 26 Meter lange Schiff hat schon vor ein paar Tagen im Neuen Hafen festgemacht. Der Segler wurde 1991 in Spanien gebaut. Es ist ein originalgetreuer Nachbau der „Victoria“, die zum Geschwader von Ferdinand Magellan gehörte. Der Dreimaster war das einzige Schiff im Geschwader, mit dem Ferdinand Magellan die Weltumsegelung vollendete.

Zum Seestadtfest kann das Schiff kostenlos besichtigt werden. In den Tagen davor kostet das Open Ship vier Euro für Erwachsene. Kinder zahlen nur zwei Euro.

Mit dem Bus schnell zum Seestadtfest
Während der Veranstaltungstage „Seestadtfest“ erweitert BREMERHAVEN BUS das Angebot vom 26. bis 29. Mai 2016 und fährt am Sonntag, den 29. Mai 2016, eine Umleitung im Bereich der Innenstadt. 

Am Freitag, den 27. Mai 2016, wird der Takt der Linie 502 in den Abendstunden ab 20:00 Uhr auf einen 15 Minuten Takt verdoppelt.  

Am Samstag, den 28. Mai 2016, fährt die Linie 502 bereits ab 16:00 Uhr doppelt so oft. Weiter stehen nach dem Höhenfeuerwerk zusätzliche Fahrzeuge für die Heimfahrt bereit.

Am Sonntag, den 29. Mai 2016, verdoppelt BREMERHAVEN BUS den Takt der Linie 502 von 11:00 bis 18:30 Uhr auf einen 10-Minuten-Takt.

In der Zeit von 07:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr, fährt die Verkehrsgesellschaft Bremerhaven AG aufgrund der Veranstaltung am Sonntag eine Umleitung. Die regulären Haltestellen „Große Kirche“, „Bürgermeister.-Smidt-Straße“ „Lloydstraße/VHS“ und „Hochschule Bremerhaven“ können nicht angefahren werden.

Umleitung Linie 502 in Richtung Süd über Lloydstraße, Columbusstraße, Borriesstraße, zur Haltestelle „Wilhelm-Raabe-Schule“ und weiter in Linienführung.

In Richtung Nord über Borriesstraße, Columbusstraße, zur Ersatzhaltestelle „Lloydstraße“ und weiter in Linienführung.

Umleitung Linie 505 und 506 über Columbusstraße, zur Haltestelle „Elbinger Platz“ und weiter entsprechend der Linienführung in Richtung Süd. In Richtung Nord über Columbusstraße, Lloydstraße, zur Ersatzhaltestelle „Lloydstraße“ und dann entsprechend der Linienführung. 

Die regulären Haltestellen auf der Umleitungsstrecke werden angefahren. Aktuelle Informationen gibt es unter bremerhavenbus.de

zusätzliche Sonderbusse aus dem Südkreis
Die Busgesellschaft Giese richtet für die Zeit vom 26.05. bis 29.05.2016 zum Seestadtfest zusätzliche Sonderbusse aus dem Südkreis ein. Abfahrten nach Bremerhaven gibt es in Sandstedt/Hagen/Stotel und in Beverstedt/Bexhövede. Natürlich fahren die Busse auch wieder zurück. Die Sonderbusse fahren zu Zeiten, an denen die normalen VBN Regionalbuslinien nicht fahren. Die Sonderfahrkarten können im Bus gekauft werden. Fahrpläne und Fahrpreise gibt es unter giese-bus.de

20. Mai 2016
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Ferienangebote für Bremerhavens Grundschüler im Internet

Wer kümmert sich in den Ferien um mein Kind? Berufstätige Mütter und Väter stehen während der Schulferien vor dieser schwierigen Frage. Eltern Bremerhavener Grundschulkinder können sich künftig über Ferienbetreuungsangebote der Stadt als auch der  Wohlfahrtsverbände und anerkannter Träger der Jugendhilfe im Internet informieren.Bremerhavens GrundschülerDie Programmpalette reicht dabei von täglichen Betreuungsangeboten bis zu mehrtägigen Freizeiten im In- und Ausland und umfasst insgesamt den kompletten Zeitraum der nahenden Sommerferien. Doch auch für die Herbstferien im Oktober sind bereits erste Projekte gelistet.

Das Schulamt und das Amt für Jugend, Frauen und Familie, in deren gemeinsamer Regie mit dem Stadtjugendring und der Ev. Jugend Bremerhaven die Internetseite entstand, setzen damit einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung um, die insbesondere für berufstätige Eltern ein verlässliches Ferienangebot schaffen wollte. Mit einer Abfrage unter den Eltern an den Bremerhavener Grundschulen, die gemeinsam mit dem Zentralelternbeirat durchgeführt wurde, wurde schließlich der Bedarf ermittelt. Auf Grundlage der Auswertung wurden die Kapazitäten nochmals ausgebaut.

Auf der Internetseite www.ferienprogramm-bremerhaven.de lassen sich sämtliche Angebote mitsamt Zeiten und Kosten sowie Kontaktdaten für die Anmeldung finden. Dort kann man auch die aktuellen Ferienprogramme und Angebote als pdf-Datei herunterladen.
Pressemeldung Seestadt Bremerhaven vom 20.05.2016

20. Mai 2016
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Zwangsarbeiter in Bremen und Wesermünde

„Zwangsarbeiter in Bremen und Wesermünde“ – so lautet der Titel eines Vortrages, den Frau Prof. Dr. Helga Bories-Sawala von der Universität Bremen am Montag, 30. Mai, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Bremerhaven  hält.

Zwangsarbeiter in Bremen und WesermündeBesiegt, entwaffnet, im Feindesland eingesperrt, gedemütigt, beschimpft, zur Zwangsarbeit eingesetzt, ohne zu wissen, wann es je wieder in die Heimat geht – die Bilder von Kriegsgefangenen und Arbeitssklaven gleichen sich in jedem Krieg. Trifft dies wirklich zu?

Ein genauerer Blick auf die französischen Kriegsgefangenen und zivilen Zwangsarbeiter, die im Zweiten Weltkrieg in Bremen und Bremerhaven festgehalten wurden, auf ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen, auf ihr Verhältnis zu den Deutschen und zu den Leidensgenossen aus ganz Europa, auf die perfiden Hierarchien im Universum Zwangsarbeit und schließlich auf ihre persönlichen Erinnerungen lässt entscheidende Unterschiede deutlich werden.

Veranstalter sind das Kulturamt, die Stadtbibliothek und die Landeszentrale für politische Bildung. Der Eintritt ist frei.

16. Mai 2016
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„Fremde Freunde“ – Die deutsch-französischen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg

„Fremde Freunde“ – so lautet am Dienstag, 18. Mai, um 19.30 Uhr der Titel eines Vortrages, dessen Inhalt die deutsch-französischen Beziehungen seit dem Zweiten Weltkrieg sind. Referent ist Dr. phil. Peter Gaida von der Universität Bremen.

deutsch-französischen BeziehungenDer Vortrag ist eine Ergänzung zu der Ausstellung „Blickwechsel – Gefangene hier, Gefangene dort“, die sich mit persönliche Schicksale von Kriegsgefangenen aus Deutschland und Frankreich beschäftigt.it mehr als fünfzig Jahren ist die deutsch-französische Zusammenarbeit auf der Grundlage einer historischen Aussöhnung zweier Länder gewachsen, die einst „Erbfeinde“ waren. Frankreich und Deutschland sind heute wichtige Handelspartner, zuverlässige Bündnispartner und der „Motor“ der europäischen Integration. Als Besonderheit der deutsch-französischen Partnerschaft gilt auch die Zusammenarbeit auf zivilgesellschaftlicher und kultureller Ebene, die in der Bevölkerung zu einer freundschaftlichen Einstellung zum Nachbarland beigetragen hat. Der Vortrag zeichnet diese Entwicklung nach und lotet ihre Grenzen aus.

Der Vortrag ist eine Ergänzung zu der Ausstellung „Blickwechsel – Gefangene hier, Gefangene dort“, die sich mit persönliche Schicksale von Kriegsgefangenen aus Deutschland und Frankreich beschäftigt. Die Gemeinschaftsausstellung der Partnerstädte Bremerhaven und Cherbourg wird noch  bis zum 25.06.2016 in der Stadtbibliothek Bremerhaven gezeigt wird.
Der Eintritt ist frei.

16. Mai 2016
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Open Ship zum Internationalen Museumstag

Am 22. Mai 2016 findet der Internationale Museumstag statt, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ steht. Aus diesem Anlass ist auf dem Museumsschiff FMS „Gera“, das Teil des Schaufensters Fischereihafen ist, an diesem Tag der Eintritt frei. Von 10 bis 18 Uhr können die Besucher und Besucherinnen das schwimmende Hochseefischerei-Museum besichtigen und eine faszinierende vergangene Arbeitswelt erleben.

Museumstag

Auf dem letzten deutschen Seitentrawler, der 1959/60 auf der Peene-Werft in Wolgast gebaut wurde, kann in der Kombüse, der Messe, den Kammern der Besatzung, im Maschinenraum und im Fischladeraum die Original-Ausstattung bestaunt werden. Weitere Einblicke in den harten Arbeitsalltag an Bord liefern verschiedene Filme sowie ein Multimedia Guide, den man mit dem eigenen Smartphone oder einem ausleihbaren Tablet-PC empfangen kann.

Das Museumsschiff FMS „Gera“ ist am Sonntag, den 22. Mai 2016 von 10.00 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.
Pressemitteilung:
Historische Museum Bremerhaven: HMB aktuell 19/16-12.05.2016

15. Mai 2016
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Seestadtfest – Landgang Bremerhaven 2016

Aus Altem wurde Neues: In „Seestadtfest – Landgang Bremerhaven 2016“ wurde die bisherige Bremerhavener Festwoche umgetauft. Gleichzeitig wird in die Veranstaltung um den Alten und Neuen Hafen nun auch die Fußgängerzone einbezogen – Landgang Bremerhaven eben. Besucher dieses Seestadtfestes, das vom Donnerstag bis Sonntag, 26. bis 29. Mai, stattfindet, erleben eine der größten maritimen Veranstaltungen an der Nordseeküste.

Seestadtfest – Landgang Bremerhaven 2016

Erstmals feiert die Seestadt in diesem Jahr nicht nur die „Bremerhavener Festwoche“. Der maritime Charme Bremerhavens wird nun bis in die Fußgängerzone strahlen. „In einer gelungenen Mischung aus Seestadt-Flair, Volksfest und Einkaufserlebnis ist nun das gesamte Gelände rund um die Havenwelten mit der Innenstadt verbunden“, macht Oberbürgermeister Melf Granz mit seinem Vorwort zum „Magazin zum Seestadtfest 2016“ Lust auf einen Besuch.

Es wurde nicht nur der Name „Festwoche“, die stets im Juli veranstaltet wurde, gestrichen. Auch der Veranstaltungstermin wurde geändert. Das maritime Seestadtfest wird nun im letzten Maiwochenende stattfinden. Durch die zeitliche Nähe zum Hamburger Hafengeburtstag hat die Tourismusgesellschaft größere Chancen, Windjammer und andere attraktive Segelschiffe für einen Abstecher in die Seestadt zu gewinnen. Und da die Urlaubssaison noch nicht begonnen hat, hofft man, dass viele Gäste in der Vorsaison noch gerne einen Abstecher nach Bremerhaven machen. Zumal es im Mai noch bessere Übernachtungsmöglichkeiten gibt.

Nun zum Programm vom 26. bis 29. Mai 2016: Shanties, Straßenmusik, Schlager und Pop werden erklingen. Für die Kinder wird die beliebte Hüpfburg aufgebaut und die Großen können wieder aus einem Riesenrad die Seestadt von oben bestaunen. Mit Fischbrötchen und internationalen Spezialitäten kann der Hunger zwischendurch gestillt werden. Aus den Havenwelten und der Innenstadt entstehen Bühne und Kulisse für eine große Freiluftgaudi.

Seestadtfest – Landgang Bremerhaven 2016

Und natürlich dürfen zu einem Seestadtfest die Schiffe nicht fehlen. Viele alte „Freunde“ haben sich angemeldet. An der Seebäderkaje machen die großen Windjammer wieder fest, Im Alten und Neuen Hafen werden Dampfschiffe und Motorboote liegen. Auf dem Freigelände auf der Westseite des Neuen Hafens wird ein gemischtes Musikprogramm geboten.

Wie in jedem Jahr wird das 40 Meter hohe Riesenrad auf dem Havenplatz zwischen Deich und Restaurant „Lloyds“ seine Besucher erwarten. Im Südbereich des Neuen Hafens liegen wieder die vielen Traditionsschiffe der Schiffergilde. Natürlich sind auch die beliebten Börteboote wieder dabei. Auf der oberen Ebene des Klimahauses und des Mediterraneos gibt es einen Verkaufsbasar mit maritimen Kunsthandwerk. Und auf der Freifläche vor dem Deutschen Schiffahrtsmuseum entsteht ein großer Biergarten. Gleich nebenan steht ein Kinderzelt. Hier  werden die jüngsten Besucher des SeeStadtFestes zu Matrosen, Kapitänen und Schiffsbauern. In der „Bootswerft“ wird gehämmert, geschnitten, geknotet, geklebt und geleimt – eben Boote gebaut.

Aber das ist noch lange nicht alles. Viele weitere Veranstaltungen für Groß und Klein findet der Besucher rund um den Alten Hafen, auf dem Theodor-Heuss-Platz, auf dem Kirchplatz, in der 900 Meter langen Fußgängerzone „Bürger“, in der Keilstraße und der Schifferstraße.

Seestadtfest – Landgang Bremerhaven 2016

Die Stars des Seestadtfestes werden sicherlich wieder die Segelschiffe sein. Die Bark „Alexander von Humboldt II“ ist natürlich das Flaggschiff – Bremerhaven ist ihr Heimathafen. Dazu gesellt sich die 114 Meter lange russische Viermastbark „Krusenstern“ – ebenfalls ein gern gesehener Gast in der Seestadt. Der Rahsegler wurde vor 90 Jahren auf der Geestemünder Tecklenborg-Werft „Padua“ gebaut.

Seestadtfest – Landgang Bremerhaven 2016

Fast genauso eng ist das polnische Vollschiff Dar Mlodziezy mit der Seestadt verbunden – der 94 Meter lange Dreimaster war schon bei der Sail 1986 dabei und hat seitdem einen eigenen, als Verein eingetragenen Freundeskreis in der Stadt.

Seestadtfest – Landgang Bremerhaven 2016

Sehr selten sind im Norden zu sehen ist der spanische Dreimaster „Nao Victori“, eine originalgetreue Replik jenes Dreimasters, mit dem Ferdinand Magellan zu Beginn des 16. Jahrhunderts die erste Weltumsegelung absolvierte. Auch der portugiesische 68 Meter lange „Santa Maria Manuela“ Viermastgaffelschoner ist selten an unserer Küste zu sehen.
Eine Übersicht über Programm und Schiffe findet man auf  bremerhaven.de.

13. Mai 2016
von admin
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Korvette „Braunschweig“ läuft zum UNIFIL-Einsatz aus

Am Montag, den 16. Mai 2016 um 12 Uhr, wird die Korvette „Braunschweig“ ihren Heimathafen in Warnemünde verlassen, um in den UNIFIL-Einsatz zu verlegen. Unter dem Kommando von Korvettenkapitän Ronny Bergner (39) sticht die Besatzung mit 54 Soldaten, darunter vier Frauen, in See. Die „Braunschweig“ wird die Korvette „Erfurt“ ablösen, die voraussichtlich am 11. Juni 2016 – dem Tag der Bundeswehr – nach fast 17 Monaten und vier Besatzungswechseln wieder in der Heimat zurück erwartet wird.

Korvette "Braunschweig" läuft zum UNIFIL-Einsatz aus

Im Einsatzgebiet wird die Korvette „Braunschweig“ in den maritimen Einsatzverband UNIFIL integriert und untersteht dort dem brasilianischen Admiral Cláudio Henrique Mello de Almeida. Der Verband besteht aus Einheiten aus Brasilien, Griechenland, der Türkei, Indonesien und Bangladesch.

Für die Korvette geht es in bekannte Gewässer vor den Libanon. Für einen Teil der Soldaten ist es bereits der dritte UNIFIL-Einsatz. Die „Braunschweig“ wird sich für circa ein Jahr in den Einsatz begeben. Aufgrund der langen Abwesenheit sind Besatzungswechsel geplant. Der erste Besatzungstausch steht dabei voraussichtlich im Oktober 2016 an.

Der Kommandant sieht dem erneuten Einsatz positiv entgegen: „Nach der Einsatzausbildung und den Wochen der Vorbereitung schaut die Besatzung mit Freude, aber auch mit Spannung, auf das Auslaufen. Ich bin fest überzeugt, dass die Soldaten sich mit Professionalität und Engagement im Einsatz präsentieren und die bekannten als auch unbekannten Herausforderungen meistern werden.“
Hintergrundinformationen: Presse- und Informationszentrum Marine