28. August 2016
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Fregatte “Augsburg” geht erneut in den Einsatz

Die Fre­gat­te “Augs­burg” wird erneut im Kampf gegen den “IS” ein­ge­setzt. “Mit den Erfah­run­gen der ‘Augs­burg’ aus dem vor­an­ge­gan­ge­nen Ein­satz sind wir auf das Kom­men­de gut vor­be­rei­tet”, sagt der Kom­man­dant, Fre­gat­ten­ka­pi­tän Mar­co Taed­cke (42). Am Diens­tag, den 30. August 2016 um 10 Uhr ver­lässt das 130 Meter lan­ge Kampf­schiff sei­nen Hei­mat­ha­fen in Wil­helms­ha­ven.

Fregatte "Augsburg" geht erneut in den Einsatz

Die auf Uboot-Jagd spe­zia­li­sier­te Fre­gat­te läuft dann Kurs Mit­tel­meer, um sich dem mul­ti­na­tio­na­len Mari­ne­ver­band, unter Füh­rung des fran­zö­si­schen Flug­zeug­trä­gers “Charles de Gaul­le”, anzu­schlie­ßen. Die Fre­gat­te “Augs­burg” war bereits vom 6. Dezem­ber 2015 bis zum 12. März 2016 für die Ope­ra­ti­on “Coun­ter Daesh” im Ein­satz. Außer­dem steht die Deut­sche Mari­ne in den man­da­tier­ten Ein­sät­zen “Ata­l­an­ta” am Horn von Afri­ka, “Uni­fil” vor der Küs­te Liba­nons sowie “Eun­av­for Med Ope­ra­ti­on Sophia” und “Active Endea­vour” im Mit­tel­meer. Hin­zu kom­men die NATO-Ver­pflich­tun­gen in den stän­di­gen mari­ti­men Ein­satz­ver­bän­den und die NATO-Akti­vi­tät in der Ägä­is.

Seit Anfang 2015 betei­ligt sich Deutsch­land an der Ope­ra­ti­on “Coun­ter Daesh” im Kampf gegen den “isla­mis­ti­schen Ter­ror”. Es geht vor allem um die Unter­stüt­zung der fran­zö­si­schen Streit­kräf­te. Mit ihrer rund 200-köp­fi­gen Besat­zung ist die “Augs­burg” unter ande­rem dafür ver­ant­wort­lich, dem Flug­zeug­trä­ger “Charles de Gaul­le” die Bewe­gungs- und Ope­ra­ti­ons­frei­heit zu ermög­li­chen, damit die­ser sei­ne Kampf- und Auf­klä­rungs­flug­zeu­ge opti­mal zum Ein­satz brin­gen kann. Unter­stützt wird der Ver­band durch fran­zö­si­sche und ame­ri­ka­ni­sche Ein­hei­ten, wie den Zer­stö­rer “FS Cas­sard”, die Fre­gat­te “FS Jean de Vien­ne”, das Uboot “FS Rubis” und den Zer­stö­rer “USS Ross”.

Die Arbeit in einem Flug­zeug­trä­ger­ver­band ist eine hoch­span­nen­de Ange­le­gen­heit. Alles dreht sich um den Schutz des Trä­gers und die siche­re Durch­füh­rung des Flug­be­triebs”, erklärt Fre­gat­ten­ka­pi­tän Mar­co Taed­cke (42), Kom­man­dant der Fre­gat­te “Augs­burg”, im Vor­feld des Ein­sat­zes.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on zum Ein­satz in Syrien/Irak
Die Anschlä­ge in Tune­si­en, der Tür­kei, dem Liba­non, gegen Russ­land und ins­be­son­de­re in Paris haben gezeigt, dass die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on “Isla­mi­scher Staat” (IS) weit über die der­zeit von ihr kon­trol­lier­ten Gebie­te in Syri­en und im Irak hin­aus eine glo­ba­le Bedro­hung für Frie­den und Sicher­heit dar­stellt. Mit den Anschlä­gen in Paris hat der “IS” Frank­reich und die frei­heit­li­che Wer­te­ord­nung Euro­pas direkt ange­grif­fen.
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27. August 2016
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Klassische Führung durch die Dauerausstellung im Auswandererhaus

Am Sonn­tag, 28. August 2016, bie­tet das Deut­sche Aus­wan­der­er­haus Bre­mer­ha­ven eine klas­si­sche Füh­rung durch die Dau­er­aus­stel­lung an.

Klassische Führung durch die Dauerausstellung

Über sie­ben Mil­lio­nen Men­schen wan­der­ten von Bre­mer­ha­ven in die Neue Welt aus. Die Teil­neh­mer der Füh­rung kön­nen ihren Weg nach­emp­fin­den: Vom Abschied an der Kaje und der Über­fahrt, bis hin zur Ankunft in New York ent­de­cken sie die wich­tigs­ten Sta­tio­nen der Rei­se in ori­gi­nal­ge­treu­en Nach­bau­ten der his­to­ri­schen Orte.

Dabei ver­fol­gen sie die Schick­sa­le von ver­schie­de­nen Aus­wan­de­rern und ent­de­cken auch, wie sie ihr Leben in der Frem­de meis­ter­ten. Dann führt der Weg zurück nach Deutsch­land.

Im Erwei­te­rungs­bau erfah­ren die Teil­neh­mer, auf welch viel­fäl­ti­ge Wei­se Ein­wan­de­rer unse­ren All­tag und unse­re Kul­tur mit­ge­prägt haben. Anschlie­ßend besteht die Mög­lich­keit, in der Fami­li­en­re­cher­che nach aus­ge­wan­der­ten Vor­fah­ren zu suchen.

Die Füh­rung beginnt um 10.30 Uhr im Foy­er des Deut­schen Aus­wan­der­er­hau­ses. Eine Anmel­dung ist erwünscht unter der Ruf­num­mer 0471/90 22 0–0 oder an der Muse­ums­kas­se.

Preis: Ein­tritt in die Dau­er­aus­stel­lung zzgl. 3,00 €.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:
www.dah-bremerhaven.de
Deut­sches Aus­wan­der­er­haus
Colum­bus­stra­ße 65
27568 Bre­mer­ha­ven
E-Mail: presse@dah-bremerhaven.de

26. August 2016
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Hark Olufs auf dem Sklavenmarkt in Algier

Thea­ter­pro­duk­ti­on der Cos­mos Fac­to­ry über die Ver­skla­vung des nord­frie­si­schen Insu­la­ners Hark Olufs, der im Ärmel­ka­nal von einem tür­ki­schen Kaper­schiff gefan­gen genom­men und nach Algier ver­schleppt wird.

Hark Olufs

Es ist das Jahr 1724. Schon seit drei Jah­ren ist der 15-jäh­ri­ge Hark Olufs als Schiffs­jun­ge auf einem Schiff sei­nes Vaters auf den Welt­mee­ren unter­wegs. Auf einer Rei­se von Frank­reich nach Ham­burg wird das Schiff auf dem Ärmel­ka­nal  von tür­ki­schen Kaper­fah­rern auf­ge­bracht und die Besat­zung nach Algier ver­schleppt.

Sei­ne Fami­lie kann die von Skla­ven­händ­lern für einen Frei­kauf gefor­der­te hohe Sum­me nicht auf­brin­gen. So wird er zusam­men mit der gesam­ten Besat­zung des unter Ham­bur­ger Flag­ge fah­ren­den Han­dels­schif­fes „Hoff­nung“ auf dem Skla­ven­markt ver­kauft.

In den Diens­ten des Bey von Con­stan­ti­ne gelingt ihm eine erstaun­li­che Kar­rie­re. Als Ver­trau­ter des Bey wur­de Hark Olufs schon mit neun­zehn Jah­ren Schatz­meis­ter und befeh­ligt eine Armee von 500 Rei­tern. Und bereits ein Jahr spä­ter wird er zum Gene­ral beför­dert.

Im Jahr 1735 nimmt er an der Erobe­rung von Tunis teil. Zum Dank bekommt er im glei­chen Jahr sei­ne Frei­heit geschenkt und kehrt nach fast zwölf Jah­ren als ver­mö­gen­der Mann nach Amrum zurück, wo er hei­ra­tet und eine Fami­lie grün­det. Doch die Reinte­gra­ti­on in sei­ne hei­mat­li­che Umge­bung ver­läuft nicht ohne Schwie­rig­kei­ten.

Weil Hark Olufs auch auf Amrum stolz Tur­ban und Kaf­tan trägt und tür­ki­schen Tabak raucht, kommt der Ver­dacht auf, dass er zum Islam kon­ver­tiert ist. Nur eine groß­zü­gi­ge Spen­de kann den Insel­pas­tor über­zeu­gen, Hark Olufs christ­lich zu ver­hei­ra­ten.

So aben­teu­er­lich die­se Geschich­te klingt – sie ist wahr. Hark Olufs hat tat­säch­lich gelebt. Das Stück wird am 26. und 27. August und am 2. und 3. Sep­tem­ber jeweils um 20 Uhr im Bre­mer­ha­ve­ner “Pfer­de­stall” auf­ge­führt. Der Ein­tritts­preis beträgt 18,- Euro (ermä­ßigt 13,- Euro).
Reser­vie­run­gen:
Pfer­de­stall
Gar­ten­str. 5 — 7
27568 Bre­mer­ha­ven
Tele­fon 0471 – 4 33 33
Fax 0471 – 483 3971
pferdestall-bremerhaven.com

24. August 2016
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Betriebsstofftanker “Spessart” kehrt von Operation “Atlanta” zurück

Am Frei­tag, den 26. August 2016 um 10 Uhr, kehrt der Betriebs­stoff­tan­ker “Spes­sart” nach 88 Tagen im Ein­satz bei der EU-geführ­ten Ope­ra­ti­on “Atlan­ta” in sei­nen Hei­mat­ha­fen Kiel zurück. Die “Spes­sart” leg­te dabei 24.830 See­mei­len zurück, das ent­spricht in etwa eine Welt­um­run­dung.

Betriebsstofftanker "Spessart" kehrt von Operation "Atlanta" zurück

Unter dem Kom­man­do von Kapi­tän Rolf-Hein­rich von Bebern (50) führ­te der Betriebs­stoff­tan­ker 21 Ver­sor­gungs­ma­nö­ver in See (rep­le­nish­ments at sea, kurz: RAS) durch und ver­sorg­te die Ein­hei­ten der Task Force, wie die deut­sche Fre­gat­te “Bay­ern”, die ita­lie­ni­schen Fre­gat­te “Euro” und die spa­ni­schen Fre­gat­te “San­ta Maria”, bei­spiels­wei­se mit Kraft­stoff und Was­ser. Sie tru­gen damit einen wesent­li­chen Teil zur Ein­satz­fä­hig­keit der Schif­fe bei.

Der Betriebs­stoff­trans­por­ter kann des Wei­te­ren die Schif­fe mit Flug­kraft­stoff, Schmier­stof­fen und Nah­rung ver­sor­gen. “Wir haben wäh­rend der 21 RAS etwa 6.000 m³ Kraft­stoff für die Schif­fe und 60m³ Flug­kraft­stoff abge­ge­ben”, erklärt Kapi­tän Rolf von Bebern.

Am 26. August 2016 wird die 49-köp­fi­ge Besat­zung in den Mari­ne­stütz­punkt Kiel ein­lau­fen. “Ein Aus­lands­ein­satz ist immer eine beson­de­re Erfah­rung und Belas­tung für alle Besat­zungs­an­ge­hö­ri­ge. Ich bin stolz auf die Leis­tung mei­ner Besat­zung und freue mich bereits auf das immer wie­der unver­gess­li­che Ein­lau­fen im Hei­mat­ha­fen”, sagt Kapi­tän Rolf von Bebern.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on zur Ope­ra­ti­on “Atlan­ta”

Die von der Euro­päi­schen Uni­on (EU) geführ­te Ope­ra­ti­on “Atlan­ta” hat das Ziel die Trans­por­te des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes (WFP) zu schüt­zen und die Pira­te­rie am Horn von Afri­ka ein­zu­däm­men. Seit Beginn der EU-Ope­ra­ti­on im Dezem­ber 2008 wur­de kein Schiff des WFP durch Pira­ten ange­grif­fen. Dadurch erreich­ten Nah­rungs­mit­tel und Hilfs­gü­ter unge­hin­dert ans Ziel. Somit konn­ten vie­le Leben der not­lei­den­den Bevöl­ke­rung in Soma­lia geret­tet wer­den. Die Tätig­kei­ten der Pira­ten sind mit Beginn der Ope­ra­ti­on signi­fi­kant zurück­ge­gan­gen und seit über einem Jahr ist kein Han­dels­schiff in die Hän­de der Pira­ten gefal­len.

Das Ein­satz­ge­biet der Ope­ra­ti­on “Atlan­ta” umfasst den See- und Luft­raum im Golf von Aden sowie einen Teil des Indi­schen Oze­ans und des Ara­bi­schen Mee­res. Es hat die zwan­zig­fa­che Grö­ße Deutsch­lands.

Der Haupt­auf­trag ist der Schutz der Schif­fe des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes und der Mis­si­on der Afri­ka­ni­schen Uni­on in Soma­lia. Die Ver­hin­de­rung von Akten der Pira­te­rie sowie das Auf­grei­fen, Fest­hal­ten und Über­stel­len von der Pira­te­rie ver­däch­ti­gen Per­so­nen ist ein wei­te­rer Kern­punkt des Ein­sat­zes. Zusätz­lich wer­den die Fische­rei­ak­ti­vi­tä­ten vor der Küs­te Soma­li­as über­wacht.
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24. August 2016
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Mein Schiff 5” legt am Columbus Cruises Center an

Am Sonn­tag, 28. August 2016, legt “Mein Schiff 5” mor­gens um 5.30 Uhr am Colum­bus Crui­se Cen­ter in Bre­mer­ha­ven an. Das 295 Meter lan­ge Schiff ist der jüngs­te Neu­bau der Ree­de­rei TUI Crui­ses. Für 5000 ankom­men­de und abfah­ren­de Pas­sa­gie­re wer­den den gan­zen Tag über Kof­fer über Kof­fer und Unmen­gen von Lebens­mit­tel ver­la­den. Fans von gro­ßen Kreuz­fahrt­schif­fen kön­nen von der Besu­cher­ga­le­rie aus das Trei­ben auf der Colum­bus­ka­je ver­fol­gen.

"Mein Schiff 5"Bild: wiki­me­dia Hen­Sti |Auf­nah­me vom 24.06.2016 | Lizenz: CC BY-SA 4.0 |

Wer des Zuschau­ens auf der Kaje müde gewor­den ist, kann sich dem bun­ten Pro­gramm zuwen­den, das die Erleb­nis Bre­mer­ha­ven GmbH den Kreuz­fah­rern im Colum­bus Crui­ses Cen­ter anbie­tet: Fan­ta­sie­voll geklei­de­te Stel­zen­läu­fer und zwei Akkor­de­on­spie­ler sor­gen für mari­ti­mes Flair, ein Bal­lon­künst­ler wird die war­ten­den Pas­sa­gie­re zusätz­lich unter­hal­ten und das See­fisch­koch­stu­dio macht mit klei­nen Köst­lich­kei­ten auf die kuli­na­ri­sche Stär­ke Bre­mer­ha­vens auf­merk­sam. Auch Smoot­hies wer­den ange­bo­ten.

Um 19 Uhr legt das aus­ge­buch­te Schiff wie­der ab und nimmt Kurs auf Eng­land und Frank­reich. 14 Shan­ty­chö­re mit ins­ge­samt 350 Sän­ge­rin­nen und Sän­ger aus Bre­men, Del­men­horst, Nor­den­ham, dem Land Wurs­ten, der See­stadt und dem Umland Bre­mer­ha­vens wer­den eine Eta­ge unter­halb der Besu­cher­ga­le­rie im Colum­bus­bahn­hof ihre Plät­ze ein­neh­men und ab 18.40 Uhr für mari­ti­me Stim­mung sor­gen. Die Shan­tys wer­den glei­cher­ma­ßen auf der Besu­cher­ga­le­rie und an Bord des Schif­fes zu hören sein.

In Koope­ra­ti­on mit dem All­ge­mei­nen Deut­schen Fahr­rad­club Deutsch­land (ADFC) hat sich die Erleb­nis Bre­mer­ha­ven GmbH eine beson­de­re Ver­ab­schie­dung der “Mein Schiff 5” ein­fal­len las­sen: Um 16.30 Uhr wer­den sich an der Lin­den­al­lee Ecke Weser­stra­ße Rad­fah­rer tref­fen, um gemein­sam durch die Stadt zu radeln. Um 18 Uhr soll der Platz vor dem Bana­nen­ga­te erreicht sein. Die ers­ten 230 Rad­ler erhal­ten dort Müt­zen und eine Fahr­rad­klin­gel, mit der sie mit einem gro­ßen Klin­gel­kon­zert den Kreuz­fahrtrie­sen ver­ab­schie­den sol­len.

Wer sich nicht in das Gedrän­ge am Colum­bus Crui­se Cen­ter bege­ben mag, kann die “Mein Schiff 5” auch von der Was­ser­sei­te aus anschau­en. Die “Geest­e­mün­de” legt an die­sem Tag um 11 und um 14 Uhr zu einer “Dicke Pöt­te Tour” ab.

Dass die Ree­de­rei TUI Crui­ses noch stär­ker als bis­her auf Bre­mer­ha­ven als An- und Abfahrts­ha­fen setzt, erfreut Ober­bür­ger­meis­ter Melf Grantz beson­ders: „TUI Crui­ses als Kun­den für den Kreuz­fahrtstand­ort Bre­mer­ha­ven zu gewin­nen, ist eine erfolg­rei­che Ent­wick­lung und gleich­zei­tig Bestä­ti­gung für die Qua­li­tät des Colum­bus Crui­se Cen­ters Bre­mer­ha­ven (CCCB). Der Erst­an­lauf von „Mein Schiff 5“ an der Colum­bus-Kaje mar­kiert einen Mei­len­stein in der wei­te­ren posi­ti­ven Ent­wick­lung des Kreuz­fahrt­mark­tes in Bre­mer­ha­ven und wird noch mehr Kreuz­fahrt­fans in die Stadt locken. Ich freue mich und bin stolz dar­auf, dass wir zukünf­tig die bekann­ten und belieb­ten Schif­fe von TUI Crui­ses in Bre­mer­ha­ven abfer­ti­gen und die Pas­sa­gie­re auch als Tages­gäs­te in unse­rer Stadt begrü­ßen kön­nen.“

22. August 2016
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Die “Lange Nacht der Chöre”

Die Bre­mer­ha­ve­ner Kin­der­chö­re, Chö­re und Blä­ser­chö­re laden am Sonn­abend, den 27. August, ab 16.00 Uhr jeweils zur vol­len Stun­de herz­lich zur zwei­ten “Lan­ge Nacht der Chö­re” in die Bre­mer­ha­ve­ner Herz-Jesu-Kir­che, Eupe­ner Stra­ße 60, ein.

"Lange Nacht der Chöre"

Über 400 Chor­sän­ge­rin­nen und Chor­sän­ger las­sen in ins­ge­samt fünf Blö­cken jeweils 45 Minu­ten Chor­mu­sik in den ver­schie­dens­ten Sti­len und Beset­zun­gen erklin­gen. Die jüngs­ten Sän­ger der Kin­der- und Kna­ben­chö­re begin­nen um 16 Uhr. Ab 17 Uhr stel­len die Jugend­chor­grup­pen ihr Kön­nen unter Beweis. Anschlie­ßend gehört die Büh­ne den Erwach­se­nen­chö­ren.

In den Pau­sen gibt es Geträn­ke und einen klei­nen Imbiss sowie die Mög­lich­keit zum Kom­men und Gehen.

Der Ein­tritt ist frei.

18. August 2016
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Fregatte “Bayern” kehrt von Operation “ATALANTA” zurück

Am Sams­tag, den 20. August 2016 um 10 Uhr, kehrt die Fre­gat­te “Bay­ern” nach fast einem hal­ben Jahr im Ein­satz bei der EU-geführ­ten Ope­ra­ti­on “ATALANTA” in ihren Hei­mat­ha­fen Wil­helms­ha­ven zurück. Die “Bay­ern” been­det mit ihrem Ein­lau­fen vor­erst die deut­sche Betei­li­gung an die­ser Ope­ra­ti­on. Anfang März mach­te sich die Fre­gat­te auf den Weg die Ope­ra­ti­on als Flagg­schiff unter der Füh­rung von Flot­til­len­ad­mi­ral Jan Chris­ti­an Kaack (53) anzu­lei­ten.

Fregatte "Bayern" Operation "ATALANTA"

Bereits 2015 war die “Bay­ern” an “ATALANTA” betei­ligt. Sie absol­vier­te auch die­ses Jahr einen erfolg­rei­chen Ein­satz am Horn von Afri­ka und trug einen wesent­li­chen Teil zur Siche­rung der See­we­ge bei.

Die Auf­ga­ben im Ein­satz­ge­biet waren äußerst viel­schich­tig”, beschreibt Fre­gat­ten­ka­pi­tän Mar­kus Brüg­ge­mei­er (44), Kom­man­dant der “Bay­ern”. Die Besat­zung hat ver­schie­dens­te Ope­ra­tio­nen erfolg­reich durch­ge­führt. Dar­un­ter die Ret­tung von 92 Men­schen­le­ben vor der Küs­te Soma­li­as, Eskor­tie­rung eines Schif­fes des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes oder auch die Behand­lung inter­na­tio­na­ler Pati­en­ten. Der Kom­man­dant der “Bay­ern” ist nach Abschluss des Ein­sat­zes stolz auf Besat­zung und Schiff: “Es ist mei­ne Besat­zung, die aus einem Stück Stahl ein Schiff macht! Und die­ses Schiff hat die zurück­lie­gen­den Her­aus­for­de­run­gen gut gemeis­tert, so dass ich auf einen abwechs­lungs­rei­chen, span­nen­den und guten Ein­satz mei­nes Schif­fes zurück­den­ke.”

Mit ihrer Rück­kehr leg­te die “Bay­ern” auf ihrem Ein­satz ins­ge­samt 32.927 See­mei­len zurück und fuhr somit 1 ½ mal um die Welt.

Hin­ter­grund­in­for­ma­ti­on zur Ope­ra­ti­on “ATALANTA
Die von der Euro­päi­schen Uni­on (EU) geführ­te Ope­ra­ti­on “ATALANTA” hat das Ziel die Trans­por­te des Welt­ernäh­rungs­pro­gram­mes (WFP) zu schüt­zen und die Pira­te­rie am Horn von Afri­ka ein­zu­däm­men. Seit Beginn der EU-Ope­ra­ti­on im Dezem­ber 2008 wur­de kein Schiff des WFP durch Pira­ten ange­grif­fen. Dadurch erreich­ten Nah­rungs­mit­tel und Hilfs­gü­ter unge­hin­dert ans Ziel. Somit konn­ten vie­le Leben der not­lei­den­den Bevöl­ke­rung in Soma­lia geret­tet wer­den. Die Tätig­kei­ten der Pira­ten sind mit Beginn der Ope­ra­ti­on signi­fi­kant zurück­ge­gan­gen und seit über einem Jahr ist kein Han­dels­schiff in die Hän­de der Pira­ten gefal­len.

Das Ein­satz­ge­biet der Ope­ra­ti­on “ATALANTA” umfasst den See- und Luft­raum im Golf von Aden sowie einen Teil des Indi­schen Oze­ans und des Ara­bi­schen Mee­res. Es hat die zwan­zig­fa­che Grö­ße Deutsch­lands.
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17. August 2016
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Das kurze Glück der Donauschwaben

Das kur­ze Glück der Donau­schwa­ben – das Deut­sche Aus­wan­der­er­haus Bre­mer­ha­ven gibt am Sonn­tag, 21. August 2016, um 10.30 Uhr im Rah­men eines the­ma­ti­schen Rund­gan­ges durch die Dau­er­aus­stel­lung einen Über­blick über 300 Jah­re donau­schwä­bi­sche Wan­de­rungs­ge­schich­te.

Das kurze Glück der Donauschwaben

Die Geschich­te der so genann­ten „Donau­schwa­ben“ beginnt bereits im 17. Jahr­hun­dert mit der Ansied­lung ers­ter deut­scher Bau­ern und Hand­wer­ker im König­reich Ungarn. Ab dem Ende des 19. Jahr­hun­derts schlie­ßen sich auch zahl­rei­che Donau­schwa­ben der euro­päi­schen Mas­sen­aus­wan­de­rung nach Über­see an. Ende des Zwei­ten Welt­krie­ges kom­men die Nach­fah­ren der donau­schwä­bi­schen Sied­ler als Ver­trie­be­ne nach Deutsch­land, ab 1950 wan­dern sie als „(Spät)Aussiedler“ in das Land ihrer Vor­fah­ren zurück.

Die Füh­rung „Das kur­ze Glück der Donau­schwa­ben. Aus­wan­de­rer vor der Fra­ge: Wei­ter­zie­hen, blei­ben oder zurück­keh­ren?“ beginnt um 10.30 Uhr im Foy­er des Deut­schen Aus­wan­der­er­hau­ses. Eine Anmel­dung ist erwünscht unter der Ruf­num­mer 0471/90 22 0–0 oder an der Muse­ums­kas­se.

Preis: Ein­tritt in die Dau­er­aus­stel­lung zzgl. 3,00 €.
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:
www.dah-bremerhaven.de
Deut­sches Aus­wan­der­er­haus
Colum­bus­stra­ße 65
27568 Bre­mer­ha­ven

16. August 2016
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Mit plattem Boden zu den Schippertagen nach Bremerhaven

Zu Bre­mer­ha­vens ers­ten Schip­per­ta­gen, zu denen vom 19. bis zum  21.08.2016 das Deut­sche Schif­fahrts­mu­se­um und die Erleb­nis Bre­mer­ha­ven GmbH am Schau­fens­ter Fische­rei­ha­fen und im Alten Hafen ein­la­den, wer­den vie­le tra­di­tio­nel­le Wat­ten­meer-Segel­schif­fe erwar­tet.

Schippertagen

Noch bis in die ers­ten Jahr­zehn­te des 20. Jahr­hun­derts bestimm­ten die Aaken, Bojer, Ewer, Galio­ten, Kuf­fen und Tjal­ken das Bild an den deut­schen und nie­der­län­di­schen Küs­ten. Einst als Ver­kehrs- und Trans­port­mit­tel unter­wegs, gehö­ren die Käh­ne mit ihrem fla­chen Unter­was­ser­schiff, den Sei­ten­schwer­ter und dem bul­li­gen Bug heu­te zu den Tra­di­ti­ons­se­gel­schif­fen.

Schon seit dem Jah­re 1990 fol­gen die Schif­fe, die im Wat­ten­meer auch fla­che Stel­len pas­sie­ren oder sich bei Nied­rig­was­ser tro­cken fal­len las­sen kön­nen, an jedem 2. August­wo­chen­en­de dem Ruf nach Caro­li­nen­siel zur Wat­ten-Sail.

In die­sem Jahr wird die ein­ge­schwo­re­ne Gemein­schaft der Platt­bo­den­seg­ler erst­mals auch nach Bre­mer­ha­ven kom­men und den ers­ten “Schip­per­ta­gen” ihre Auf­war­tung machen. Nach dem Ein­lau­fen tref­fen sich Schip­per und  Besat­zun­gen im See­fisch­koch­stu­dio. Am Sams­tag geht es dann um elf Uhr zur Para­de raus auf die Weser mit Kurs auf den Alten Hafen. Dort fin­det am Sams­tag und am Sonn­tag für die Besu­cher mari­ti­mes Büh­nen­pro­gramm statt.

Mit die­ser neu­en Ver­an­stal­tung will die Erleb­nis Bre­mer­ha­ven GmbH nicht nur den Wat­ten­seg­lern aus den deut­schen Nord­see­hä­fen son­dern vor allem unse­ren nie­der­län­di­schen Nach­barn ein inter­es­san­tes Törn­ziel bie­ten. Unklar scheint zu sein, wie viel Boo­te sich ange­mel­det haben. Das Deut­sche Schif­fahrts­mu­se­um erwar­tet “mehr als 30” Schif­fe, die See­stadt Bre­mer­ha­ven mel­det, dass “ca. 13 Schif­fe kom­men wer­den”.
Pro­gramm:
Deut­sches Schif­fahrts­mu­se­um Bre­mer­ha­ven

15. August 2016
von admin
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Historischer Stadtrundgang durch das “alte Leherheide” — 2

Das „moder­ne Leher­hei­de“: Leher­hei­de-West
und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen

alte Leherheide

Wäh­rend des drit­ten Rund­gan­ges wen­den wir uns Leher­hei­de-West zu, das dem Stadt­teil (seit 1971) Leher­hei­de seit den 1960ern ins­be­son­de­re durch die vor allem von der GEWOBA gestal­te­ten Neu­bau­ge­bie­te ein neu­es Gesicht gege­ben hat. Wir begin­nen bei der Hein­rich-Hei­ne-Schu­le, einer der ers­ten inte­grier­ten Gesamt­schu­len Deutsch­lands, beschäf­ti­gen uns mit der Stadt­teil­bi­blio­thek, die im Zuge der Umge­stal­tung des Juli­us-Leber-Plat­zes 2011 ein neu­es Gebäu­de erhal­ten hat, und gehen am Heid­jer-Stein vor­bei Rich­tung Frei­zeit­treff. Der Rund­gang endet am Her­bert-Rit­ze-Weg, wo wir uns mit den aktu­el­len Ent­wick­lun­gen des Stadt­teils Leher­hei­de beschäf­ti­gen.
Treff­punkt:
Frei­tag, 19. August 2016, 15–17 Uhr
Hein­rich-Hei­ne-Schu­le, Hans-Böck­ler-Str. 30, Haupt­ein­gang

Refe­ren­ten:
Wolf­gang Schmidt, His­to­ri­ker und Autor der „Stadt­teil­ge­schich­te Leher­hei­de“
Dr. Julia Kah­leyß, Stadt­ar­chiv Bre­mer­ha­ven