27. August 2016
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Klassische Führung durch die Dauerausstellung im Auswandererhaus

Am Sonntag, 28. August 2016, bietet das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven eine klassische Führung durch die Dauerausstellung an.

Klassische Führung durch die Dauerausstellung

Über sieben Millionen Menschen wanderten von Bremerhaven in die Neue Welt aus. Die Teilnehmer der Führung können ihren Weg nachempfinden: Vom Abschied an der Kaje und der Überfahrt, bis hin zur Ankunft in New York entdecken sie die wichtigsten Stationen der Reise in originalgetreuen Nachbauten der historischen Orte.

Dabei verfolgen sie die Schicksale von verschiedenen Auswanderern und entdecken auch, wie sie ihr Leben in der Fremde meisterten. Dann führt der Weg zurück nach Deutschland.

Im Erweiterungsbau erfahren die Teilnehmer, auf welch vielfältige Weise Einwanderer unseren Alltag und unsere Kultur mitgeprägt haben. Anschließend besteht die Möglichkeit, in der Familienrecherche nach ausgewanderten Vorfahren zu suchen.

Die Führung beginnt um 10.30 Uhr im Foyer des Deutschen Auswandererhauses. Eine Anmeldung ist erwünscht unter der Rufnummer 0471/90 22 0–0 oder an der Museumskasse.

Preis: Eintritt in die Dauerausstellung zzgl. 3,00 €.
Weitere Informationen:
www.dah-bremerhaven.de
Deutsches Auswandererhaus
Columbusstraße 65
27568 Bremerhaven
E-Mail: presse@dah-bremerhaven.de

26. August 2016
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Hark Olufs auf dem Sklavenmarkt in Algier

Theaterproduktion der Cosmos Factory über die Versklavung des nordfriesischen Insulaners Hark Olufs, der im Ärmelkanal von einem türkischen Kaperschiff gefangen genommen und nach Algier verschleppt wird.

Hark Olufs

Es ist das Jahr 1724. Schon seit drei Jahren ist der 15-jährige Hark Olufs als Schiffsjunge auf einem Schiff seines Vaters auf den Weltmeeren unterwegs. Auf einer Reise von Frankreich nach Hamburg wird das Schiff auf dem Ärmelkanal  von türkischen Kaperfahrern aufgebracht und die Besatzung nach Algier verschleppt.

Seine Familie kann die von Sklavenhändlern für einen Freikauf geforderte hohe Summe nicht aufbringen. So wird er zusammen mit der gesamten Besatzung des unter Hamburger Flagge fahrenden Handelsschiffes „Hoffnung“ auf dem Sklavenmarkt verkauft.

In den Diensten des Bey von Constantine gelingt ihm eine erstaunliche Karriere. Als Vertrauter des Bey wurde Hark Olufs schon mit neunzehn Jahren Schatzmeister und befehligt eine Armee von 500 Reitern. Und bereits ein Jahr später wird er zum General befördert.

Im Jahr 1735 nimmt er an der Eroberung von Tunis teil. Zum Dank bekommt er im gleichen Jahr seine Freiheit geschenkt und kehrt nach fast zwölf Jahren als vermögender Mann nach Amrum zurück, wo er heiratet und eine Familie gründet. Doch die Reintegration in seine heimatliche Umgebung verläuft nicht ohne Schwierigkeiten.

Weil Hark Olufs auch auf Amrum stolz Turban und Kaftan trägt und türkischen Tabak raucht, kommt der Verdacht auf, dass er zum Islam konvertiert ist. Nur eine großzügige Spende kann den Inselpastor überzeugen, Hark Olufs christlich zu verheiraten.

So abenteuerlich diese Geschichte klingt – sie ist wahr. Hark Olufs hat tatsächlich gelebt. Das Stück wird am 26. und 27. August und am 2. und 3. September jeweils um 20 Uhr im Bremerhavener „Pferdestall“ aufgeführt. Der Eintrittspreis beträgt 18,- Euro (ermäßigt 13,- Euro).
Reservierungen:
Pferdestall
Gartenstr. 5 – 7
27568 Bremerhaven
Telefon 0471 – 4 33 33
Fax 0471 – 483 3971
pferdestall-bremerhaven.com

24. August 2016
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Betriebsstofftanker „Spessart“ kehrt von Operation „Atlanta“ zurück

Am Freitag, den 26. August 2016 um 10 Uhr, kehrt der Betriebsstofftanker „Spessart“ nach 88 Tagen im Einsatz bei der EU-geführten Operation „Atlanta“ in seinen Heimathafen Kiel zurück. Die „Spessart“ legte dabei 24.830 Seemeilen zurück, das entspricht in etwa eine Weltumrundung.

Betriebsstofftanker "Spessart" kehrt von Operation "Atlanta" zurück

Unter dem Kommando von Kapitän Rolf-Heinrich von Bebern (50) führte der Betriebsstofftanker 21 Versorgungsmanöver in See (replenishments at sea, kurz: RAS) durch und versorgte die Einheiten der Task Force, wie die deutsche Fregatte „Bayern“, die italienischen Fregatte „Euro“ und die spanischen Fregatte „Santa Maria“, beispielsweise mit Kraftstoff und Wasser. Sie trugen damit einen wesentlichen Teil zur Einsatzfähigkeit der Schiffe bei.

Der Betriebsstofftransporter kann des Weiteren die Schiffe mit Flugkraftstoff, Schmierstoffen und Nahrung versorgen. „Wir haben während der 21 RAS etwa 6.000 m³ Kraftstoff für die Schiffe und 60m³ Flugkraftstoff abgegeben“, erklärt Kapitän Rolf von Bebern.

Am 26. August 2016 wird die 49-köpfige Besatzung in den Marinestützpunkt Kiel einlaufen. „Ein Auslandseinsatz ist immer eine besondere Erfahrung und Belastung für alle Besatzungsangehörige. Ich bin stolz auf die Leistung meiner Besatzung und freue mich bereits auf das immer wieder unvergessliche Einlaufen im Heimathafen“, sagt Kapitän Rolf von Bebern.

Hintergrundinformation zur Operation „Atlanta“

Die von der Europäischen Union (EU) geführte Operation „Atlanta“ hat das Ziel die Transporte des Welternährungsprogrammes (WFP) zu schützen und die Piraterie am Horn von Afrika einzudämmen. Seit Beginn der EU-Operation im Dezember 2008 wurde kein Schiff des WFP durch Piraten angegriffen. Dadurch erreichten Nahrungsmittel und Hilfsgüter ungehindert ans Ziel. Somit konnten viele Leben der notleidenden Bevölkerung in Somalia gerettet werden. Die Tätigkeiten der Piraten sind mit Beginn der Operation signifikant zurückgegangen und seit über einem Jahr ist kein Handelsschiff in die Hände der Piraten gefallen.

Das Einsatzgebiet der Operation „Atlanta“ umfasst den See- und Luftraum im Golf von Aden sowie einen Teil des Indischen Ozeans und des Arabischen Meeres. Es hat die zwanzigfache Größe Deutschlands.

Der Hauptauftrag ist der Schutz der Schiffe des Welternährungsprogrammes und der Mission der Afrikanischen Union in Somalia. Die Verhinderung von Akten der Piraterie sowie das Aufgreifen, Festhalten und Überstellen von der Piraterie verdächtigen Personen ist ein weiterer Kernpunkt des Einsatzes. Zusätzlich werden die Fischereiaktivitäten vor der Küste Somalias überwacht.
Weiterlesen auf Presse- und Informationszentrum Marine

24. August 2016
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„Mein Schiff 5“ legt am Columbus Cruises Center an

Am Sonntag, 28. August 2016, legt „Mein Schiff 5“ morgens um 5.30 Uhr am Columbus Cruise Center in Bremerhaven an. Das 295 Meter lange Schiff ist der jüngste Neubau der Reederei TUI Cruises. Für 5000 ankommende und abfahrende Passagiere werden den ganzen Tag über Koffer über Koffer und Unmengen von Lebensmittel verladen. Fans von großen Kreuzfahrtschiffen können von der Besuchergalerie aus das Treiben auf der Columbuskaje verfolgen.

"Mein Schiff 5"Bild: wikimedia HenSti |Aufnahme vom 24.06.2016 | Lizenz: CC BY-SA 4.0 |

Wer des Zuschauens auf der Kaje müde geworden ist, kann sich dem bunten Programm zuwenden, das die Erlebnis Bremerhaven GmbH den Kreuzfahrern im Columbus Cruises Center anbietet: Fantasievoll gekleidete Stelzenläufer und zwei Akkordeonspieler sorgen für maritimes Flair, ein Ballonkünstler wird die wartenden Passagiere zusätzlich unterhalten und das Seefischkochstudio macht mit kleinen Köstlichkeiten auf die kulinarische Stärke Bremerhavens aufmerksam. Auch Smoothies werden angeboten.

Um 19 Uhr legt das ausgebuchte Schiff wieder ab und nimmt Kurs auf England und Frankreich. 14 Shantychöre mit insgesamt 350 Sängerinnen und Sänger aus Bremen, Delmenhorst, Nordenham, dem Land Wursten, der Seestadt und dem Umland Bremerhavens werden eine Etage unterhalb der Besuchergalerie im Columbusbahnhof ihre Plätze einnehmen und ab 18.40 Uhr für maritime Stimmung sorgen. Die Shantys werden gleichermaßen auf der Besuchergalerie und an Bord des Schiffes zu hören sein.

In Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Deutschland (ADFC) hat sich die Erlebnis Bremerhaven GmbH eine besondere Verabschiedung der „Mein Schiff 5“ einfallen lassen: Um 16.30 Uhr werden sich an der Lindenallee Ecke Weserstraße Radfahrer treffen, um gemeinsam durch die Stadt zu radeln. Um 18 Uhr soll der Platz vor dem Bananengate erreicht sein. Die ersten 230 Radler erhalten dort Mützen und eine Fahrradklingel, mit der sie mit einem großen Klingelkonzert den Kreuzfahrtriesen verabschieden sollen.

Wer sich nicht in das Gedränge am Columbus Cruise Center begeben mag, kann die „Mein Schiff 5“ auch von der Wasserseite aus anschauen. Die „Geestemünde“ legt an diesem Tag um 11 und um 14 Uhr zu einer „Dicke Pötte Tour“ ab.

Dass die Reederei TUI Cruises noch stärker als bisher auf Bremerhaven als An- und Abfahrtshafen setzt, erfreut Oberbürgermeister Melf Grantz besonders: „TUI Cruises als Kunden für den Kreuzfahrtstandort Bremerhaven zu gewinnen, ist eine erfolgreiche Entwicklung und gleichzeitig Bestätigung für die Qualität des Columbus Cruise Centers Bremerhaven (CCCB). Der Erstanlauf von „Mein Schiff 5“ an der Columbus-Kaje markiert einen Meilenstein in der weiteren positiven Entwicklung des Kreuzfahrtmarktes in Bremerhaven und wird noch mehr Kreuzfahrtfans in die Stadt locken. Ich freue mich und bin stolz darauf, dass wir zukünftig die bekannten und beliebten Schiffe von TUI Cruises in Bremerhaven abfertigen und die Passagiere auch als Tagesgäste in unserer Stadt begrüßen können.“

22. August 2016
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Die „Lange Nacht der Chöre“

Die Bremerhavener Kinderchöre, Chöre und Bläserchöre laden am Sonnabend, den 27. August, ab 16.00 Uhr jeweils zur vollen Stunde herzlich zur zweiten „Lange Nacht der Chöre“ in die Bremerhavener Herz-Jesu-Kirche, Eupener Straße 60, ein.

"Lange Nacht der Chöre"

Über 400 Chorsängerinnen und Chorsänger lassen in insgesamt fünf Blöcken jeweils 45 Minuten Chormusik in den verschiedensten Stilen und Besetzungen erklingen. Die jüngsten Sänger der Kinder- und Knabenchöre beginnen um 16 Uhr. Ab 17 Uhr stellen die Jugendchorgruppen ihr Können unter Beweis. Anschließend gehört die Bühne den Erwachsenenchören.

In den Pausen gibt es Getränke und einen kleinen Imbiss sowie die Möglichkeit zum Kommen und Gehen.

Der Eintritt ist frei.

18. August 2016
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Fregatte „Bayern“ kehrt von Operation „ATALANTA“ zurück

Am Samstag, den 20. August 2016 um 10 Uhr, kehrt die Fregatte „Bayern“ nach fast einem halben Jahr im Einsatz bei der EU-geführten Operation „ATALANTA“ in ihren Heimathafen Wilhelmshaven zurück. Die „Bayern“ beendet mit ihrem Einlaufen vorerst die deutsche Beteiligung an dieser Operation. Anfang März machte sich die Fregatte auf den Weg die Operation als Flaggschiff unter der Führung von Flottillenadmiral Jan Christian Kaack (53) anzuleiten.

Fregatte "Bayern" Operation "ATALANTA"

Bereits 2015 war die „Bayern“ an „ATALANTA“ beteiligt. Sie absolvierte auch dieses Jahr einen erfolgreichen Einsatz am Horn von Afrika und trug einen wesentlichen Teil zur Sicherung der Seewege bei.

„Die Aufgaben im Einsatzgebiet waren äußerst vielschichtig“, beschreibt Fregattenkapitän Markus Brüggemeier (44), Kommandant der „Bayern“. Die Besatzung hat verschiedenste Operationen erfolgreich durchgeführt. Darunter die Rettung von 92 Menschenleben vor der Küste Somalias, Eskortierung eines Schiffes des Welternährungsprogrammes oder auch die Behandlung internationaler Patienten. Der Kommandant der „Bayern“ ist nach Abschluss des Einsatzes stolz auf Besatzung und Schiff: „Es ist meine Besatzung, die aus einem Stück Stahl ein Schiff macht! Und dieses Schiff hat die zurückliegenden Herausforderungen gut gemeistert, so dass ich auf einen abwechslungsreichen, spannenden und guten Einsatz meines Schiffes zurückdenke.“

Mit ihrer Rückkehr legte die „Bayern“ auf ihrem Einsatz insgesamt 32.927 Seemeilen zurück und fuhr somit 1 ½ mal um die Welt.

Hintergrundinformation zur Operation „ATALANTA“
Die von der Europäischen Union (EU) geführte Operation „ATALANTA“ hat das Ziel die Transporte des Welternährungsprogrammes (WFP) zu schützen und die Piraterie am Horn von Afrika einzudämmen. Seit Beginn der EU-Operation im Dezember 2008 wurde kein Schiff des WFP durch Piraten angegriffen. Dadurch erreichten Nahrungsmittel und Hilfsgüter ungehindert ans Ziel. Somit konnten viele Leben der notleidenden Bevölkerung in Somalia gerettet werden. Die Tätigkeiten der Piraten sind mit Beginn der Operation signifikant zurückgegangen und seit über einem Jahr ist kein Handelsschiff in die Hände der Piraten gefallen.

Das Einsatzgebiet der Operation „ATALANTA“ umfasst den See- und Luftraum im Golf von Aden sowie einen Teil des Indischen Ozeans und des Arabischen Meeres. Es hat die zwanzigfache Größe Deutschlands.
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17. August 2016
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Das kurze Glück der Donauschwaben

Das kurze Glück der Donauschwaben – das Deutsche Auswandererhaus Bremerhaven gibt am Sonntag, 21. August 2016, um 10.30 Uhr im Rahmen eines thematischen Rundganges durch die Dauerausstellung einen Überblick über 300 Jahre donauschwäbische Wanderungsgeschichte.

Das kurze Glück der Donauschwaben

Die Geschichte der so genannten „Donauschwaben“ beginnt bereits im 17. Jahrhundert mit der Ansiedlung erster deutscher Bauern und Handwerker im Königreich Ungarn. Ab dem Ende des 19. Jahrhunderts schließen sich auch zahlreiche Donauschwaben der europäischen Massenauswanderung nach Übersee an. Ende des Zweiten Weltkrieges kommen die Nachfahren der donauschwäbischen Siedler als Vertriebene nach Deutschland, ab 1950 wandern sie als „(Spät)Aussiedler“ in das Land ihrer Vorfahren zurück.

Die Führung „Das kurze Glück der Donauschwaben. Auswanderer vor der Frage: Weiterziehen, bleiben oder zurückkehren?“ beginnt um 10.30 Uhr im Foyer des Deutschen Auswandererhauses. Eine Anmeldung ist erwünscht unter der Rufnummer 0471/90 22 0–0 oder an der Museumskasse.

Preis: Eintritt in die Dauerausstellung zzgl. 3,00 €.
Weitere Informationen:
www.dah-bremerhaven.de
Deutsches Auswandererhaus
Columbusstraße 65
27568 Bremerhaven

16. August 2016
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Mit plattem Boden zu den Schippertagen nach Bremerhaven

Zu Bremerhavens ersten Schippertagen, zu denen vom 19. bis zum  21.08.2016 das Deutsche Schiffahrtsmuseum und die Erlebnis Bremerhaven GmbH am Schaufenster Fischereihafen und im Alten Hafen einladen, werden viele traditionelle Wattenmeer-Segelschiffe erwartet.

Schippertagen

Noch bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts bestimmten die Aaken, Bojer, Ewer, Galioten, Kuffen und Tjalken das Bild an den deutschen und niederländischen Küsten. Einst als Verkehrs- und Transportmittel unterwegs, gehören die Kähne mit ihrem flachen Unterwasserschiff, den Seitenschwerter und dem bulligen Bug heute zu den Traditionssegelschiffen.

Schon seit dem Jahre 1990 folgen die Schiffe, die im Wattenmeer auch flache Stellen passieren oder sich bei Niedrigwasser trocken fallen lassen können, an jedem 2. Augustwochenende dem Ruf nach Carolinensiel zur Watten-Sail.

In diesem Jahr wird die eingeschworene Gemeinschaft der Plattbodensegler erstmals auch nach Bremerhaven kommen und den ersten „Schippertagen“ ihre Aufwartung machen. Nach dem Einlaufen treffen sich Schipper und  Besatzungen im Seefischkochstudio. Am Samstag geht es dann um elf Uhr zur Parade raus auf die Weser mit Kurs auf den Alten Hafen. Dort findet am Samstag und am Sonntag für die Besucher maritimes Bühnenprogramm statt.

Mit dieser neuen Veranstaltung will die Erlebnis Bremerhaven GmbH nicht nur den Wattenseglern aus den deutschen Nordseehäfen sondern vor allem unseren niederländischen Nachbarn ein interessantes Törnziel bieten. Unklar scheint zu sein, wie viel Boote sich angemeldet haben. Das Deutsche Schiffahrtsmuseum erwartet „mehr als 30“ Schiffe, die Seestadt Bremerhaven meldet, dass „ca. 13 Schiffe kommen werden“.
Programm:
Deutsches Schiffahrtsmuseum Bremerhaven

15. August 2016
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Historischer Stadtrundgang durch das „alte Leherheide“ – 2

Das „moderne Leherheide“: Leherheide-West
und aktuelle Entwicklungen

alte Leherheide

Während des dritten Rundganges wenden wir uns Leherheide-West zu, das dem Stadtteil (seit 1971) Leherheide seit den 1960ern insbesondere durch die vor allem von der GEWOBA gestalteten Neubaugebiete ein neues Gesicht gegeben hat. Wir beginnen bei der Heinrich-Heine-Schule, einer der ersten integrierten Gesamtschulen Deutschlands, beschäftigen uns mit der Stadtteilbibliothek, die im Zuge der Umgestaltung des Julius-Leber-Platzes 2011 ein neues Gebäude erhalten hat, und gehen am Heidjer-Stein vorbei Richtung Freizeittreff. Der Rundgang endet am Herbert-Ritze-Weg, wo wir uns mit den aktuellen Entwicklungen des Stadtteils Leherheide beschäftigen.
Treffpunkt:
Freitag, 19. August 2016, 15-17 Uhr
Heinrich-Heine-Schule, Hans-Böckler-Str. 30, Haupteingang

Referenten:
Wolfgang Schmidt, Historiker und Autor der „Stadtteilgeschichte Leherheide“
Dr. Julia Kahleyß, Stadtarchiv Bremerhaven

13. August 2016
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Heute vor 55 Jahren

Heute vor 55 Jahren, in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961, riegeln 14.500  Angehörige der Deutschen Grenzpolizei, der Schutz- und kasernierten Volkspolizei und der Betriebskampftruppen mit Stacheldraht und Beton die Grenze zwischen Ost- und Westberlin und zwischen Westberlin und der DDR ab. Alle Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Teilen Berlins waren damit unterbrochen. Über 50.000 Ost-Berliner können ihre Arbeitsplätze im Westen nicht mehr erreichen.

Heute vor 55 JahrenFoto: Bundesarchiv, Bild 173-1321 |  Helmut J. Wolf  Lizenz: CC BY-SA 3.0  

Den Plan zum Mauerbau hegte die DDR-Regierung schon seit Mitte der 1950er Jahre. Doch die sowjetische Führung lehnte dieses Vorhaben immer wieder ab. Erst im Rahmen einer Besprechung zwischen Chruschtschow und Ulbricht am 3. August 1961 wurde das Vorhaben beschlossen.

Die DDR-Regierung stufte den Plan als Staatsgeheimnis ein. Noch am 15. Juni 1961 beteuerte der Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, auf einer internationalen Pressekonferenz: „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Mir ist nicht bekannt, dass eine solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.“

Nur acht Wochen später, am 13. August 1955, begannen die Arbeiten am Mauerbau. Der damalige ZK-Sekretär für Sicherheitsfragen, Erich Honecker, war für die Planung und Ausführung des Mauerbaues politisch verantwortlich. Die 155 Kilometer lange Berliner Mauer – von Ostdeutschland als „Friedensgrenze“ und „Antifaschistischer Schutzwall“ glorifiziert und von Westdeutschland als „kommunistische Schandmauer“ beklagt – zementierte für die folgenden 28 Jahre die politische Spaltung Deutschlands und Europas.