Ratten in der ehemaligen Nähmaschinenteilefabrik Görlitz

 

Geräu­sche von arbei­ten­den Men­schen und Maschi­nen drin­gen aus die­sem ehe­ma­li­gen Näh­ma­schi­nen­tei­le­werk auf der Jau­er­ni­cker Stra­ße schon lan­ge nicht mehr nach drau­ßen. Nur Klap­per­ge­räu­sche von losen Blech­tei­len gibt die Rui­ne noch von sich und stört die Nacht­ru­he der in der Nach­bar­schaft leben­den Bevöl­ke­rung. Kat­zen und Rat­ten haben sich hier ein­ge­rich­tet und ein Zuhau­se gefunden.

Nähmaschinenteilefabrik

Seit Jah­ren kla­gen die Anwoh­ner über den Zustand und den Anblick der Indus­trie­rui­ne. Seit dem Jah­re 2009 berich­tet die  Säch­si­schen Zei­tung regel­mä­ßig von Hoff­nun­gen, dass die Bra­che dem­nächst dem Erd­bo­den gleich gemacht wer­den wür­de. Es ist von Besich­ti­gun­gen zu lesen, von Pla­nun­gen und Abriss­ge­neh­mi­gun­gen und von gro­ßen Schrit­ten, die man auf dem Weg zum Abriss wei­ter­ge­kom­men sei. Auch von einem Brief des Eigen­tü­mers an den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Band­mann konn­te man aus der Zei­tung erfah­ren. Nach dem Abriss möch­te der Eigen­tü­mer die Grund­stücks­flä­che zunächst von Alt­las­ten befrei­en und dann verkaufen.

Aber seit im Jah­re 2009 der Schorn­stein gesprengt wur­de, tat sich wei­ter nichts. Und wie die Säch­si­sche Zei­tung heu­te berich­tet, wird sich auch der für die­ses Jahr ver­spro­che­ne Abriss erneut ver­zö­gern. Man muss immer noch pla­nen und pla­nen und planen…Und so wur­de auch gar nicht erst ein neu­er Abriss­ter­min genannt.

Vie­le Mie­ter haben kei­ne Geduld mehr und tra­gen sich mit dem Gedan­ken, die Süd­stadt zu ver­las­sen.
Quel­le:
Säch­si­sche Zei­tung vom 17.2.2009, 6.8.2009, 18.5.2010, 25.10.2012 und weitere

2 Antworten

  1. Ian Macmillan sagt:

    Die Kra­ne vor die Hotel Zum Gra­fen Zep­pe­lin gegen­über ist jetzt weg, und die Abriss von Jau­er­ni­cker Stras­se 49–52 hat ange­fan­gen. Wenn Sie einen Foto brau­chen, kann ich es Ihnen schicken.

    Grüß

    Ian Mac­mil­lan

    • admin sagt:

      Hal­lo Ian,

      über ein Foto wür­de ich mich sehr freu­en. Dan­ke für Dei­nen Kommentar.
      Ich habe Dei­nen Blog besucht, und ich bin gespannt, wie er sich ent­wi­ckeln wird.
      Vie­le Grüße
      Her­man Schwiebert

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