Der Zolli ist eröffnet — und nun?

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Vier neue Ein­gän­ge und zwei neue gepflas­ter­te Wege laden ein, den neu­en “Zol­li” zu besu­chen. Am 17. Juli 2015 wur­de er offi­zi­ell eröff­net. Nun soll unter Betei­li­gung der Bür­ger die Umge­stal­tung des ehe­ma­li­gen Sport­plat­zes zu einem “Mit­mach-Park” begin­nen.

Die “alten” Bre­mer­ha­ve­ner ken­nen den “Zol­li” noch aus der Zeit, als hier der Ver­ein Bre­mer­ha­ven 93 so erfolg­reich in der 2. Bun­des­li­ga spiel­te. Ein Deich­SPIE­GEL-Leser erin­nert sich noch gut dar­an:

Ja, der Zol­li. Bin nach dem Krieg immer mit Vad­dern sonn­tags hin. Am bes­ten hat­ten es die Bewoh­ner rund um den Zol­li. Sie durf­ten kos­ten­los die Spie­le sehen. …füge ich mal die Schluss­ta­bel­le von der Spiel­zeit 1954/55 bei. Da schwillt doch der Kamm, oder?”

Zolli

Aber das ist Geschich­te. Auf dem “Zol­li” wird schon lan­ge kein Fuß­ball mehr gespielt. Der Platz lag sechs Jah­re brach – bis er jetzt als natur­na­her Erho­lungs­raum wie­der eröff­net wur­de. Frei­raum soll er nun sein und Rück­zugs­ge­biet und Gar­ten­flä­che.

Zollinlandplatz

Naja, da bin ich aber mal gespannt. Noch sieht alles ein biss­chen wüst und unfer­tig aus. Aber das soll ja auch alles erst noch wer­den. Denn die Anwoh­ner sind herz­lich ein­ge­la­den, eine Har­ke in die Hand zu neh­men und dabei mit­zu­wir­ken, den Platz in The­men­zo­nen auf­zu­tei­len. Wer Lust hat, kann bei den geplan­ten  Gestal­tungs-Work­shops mit­ma­chen:
o Geschichts­werk­statt zur His­to­rie des Zol­lis
o Bau von Sitz­ge­le­gen­hei­ten aus Palet­ten
o Bau eines Hoch­bee­tes und Bau von Insek­ten­ho­tels
o Anla­ge eines Feucht­bio­tops
o Pflan­zun­gen von ein­hei­mi­schen Büschen und Bäu­men
o Anla­ge eines Matsch­be­rei­ches
Wei­te­re Infor­ma­tio­nen:
facebook.com/zollinlandplatz

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Ein Kommentar

  1. Mit­mach-Park” — Eine Rasen­flä­che und ent­spre­chend vie­le Bäu­me, elek­tri­fi­zier­te Later­nen an den Weg­rän­dern, einen Brun­nen mit Trink­was­ser, viel­leicht auch eine Bron­ze-Sta­tue in Form eines Fuss­bal­lers, Sitz­bän­ke, das wäre ange­mes­sen für einen Park.
    Aber nein, es muß ein Fried­hof der EU-För­der­gel­der (400.000 €) wer­den — ein Spies­ser­t­raum mit Zaun, der für lang­fris­tig-den­ken­de Inter­es­sen­ten so viel leich­ter wie­der zu Bau­land wer­den kann!?

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