Ein mit Dampf betriebener Rangierkran

Ein mit Dampf betrie­be­ner Rangierkran

Die­ser sel­te­ne Dampf-Ran­gier-Kran steht auf einem Gleis­stück im Außen­be­reich des Deut­schen Schif­fahrts­mu­se­um in Bremerhaven.

Ein mit Dampf betriebener Rangierkran

Der Kran sah im Jah­re 2012 noch sehr gepflegt aus

Der All­rad­an­trieb ermög­lich­te es, zwei bis drei Güter­wa­gen auf ebe­ner Stre­cke zu zie­hen. Dank eines Kegel­rad-Wen­de­ge­trie­bes konn­te der Kran Schwen­kun­gen um 360 Grad durch­füh­ren. Die gesam­te Maschi­nen­an­la­ge ist im Kran­füh­rer­haus unter­ge­bracht. Das Hub­werk besteht aus einer Seil­trom­mel, dem Stirn­rad mit Hand­brem­se und einem Rit­zel. Die Hub- und Senk­ge­schwin­dig­keit und das siche­re Fest­hal­ten der Las­ten wer­den mit einer kräf­ti­gen Fuß­brem­se reguliert.

Ein mit Dampf betriebener Rangierkran

Mitt­ler­wei­le gam­melt er vor sich hin.

Der durch eine Zwil­lings­dampf­ma­schi­ne ange­trie­be­ne Kran wur­de 1933 von der Fir­ma Oren­stein & Kop­pel in Lübeck gebaut und war bis 1972 auf der Jacht­werft Kurt Bar­tels in Els­fleth im Ein­satz. Nach­dem die Werft sich von dem Kran getrennt hat, restau­rier­te sie ihn und schenk­te ihn dem Deut­schen Schif­fahrts­mu­se­um in Bremerhaven.

Ein mit Dampf betriebener Rangierkran

Nie­mand scheint sich um den his­to­ri­schen Kran zu kümmern.

Mitt­ler­wei­le rot­tet der Dampf-Ran­gier-Kran lang­sam vor sich hin. Seit Wochen reg­net es durch drei zer­stör­te Fens­ter in das Inne­re des Kranführerhauses.

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