Das nördliche Molenfeuer muss saniert werden

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Zwei Tür­me an der Mün­dung der Gees­te in die Weser sichern die Ein­fahrt zum Fische­rei­ha­fen, die Fähr­ver­bin­dung Ble­xen — Bre­mer­ha­ven und die Zufahrt zum Anle­ger des Ret­tungs­kreu­zers der Deut­schen Gesell­schaft zur Ret­tung Schiffs­brü­chi­ger. Das Back­bordfeu­er, ein rot­brau­ner Zie­gel­turm mit roter, halb­ku­gel­för­mi­ger Eisen­la­ter­ne und Gale­rie, steht auf dem Kopf der Nordmole, der Ein­fahrt in die Gees­te.

Molenfeuer

Die star­ke Gezei­ten­strö­mung der Weser und der oft star­ke Wind macht die Ein­fahrt in die Geest­e­mün­dung zu einer Her­aus­for­de­rung für die Schiff­fahrt. Seit der Inbe­trieb­nah­me 1914 hat so man­ches Schiff die War­nung des nörd­li­chen Molen­tur­mes miss­ver­stan­den und die Mole, auf dem der Turm steht, gerammt. Aber das ist wohl nicht der Grund, dass das Leucht­feu­er jetzt saniert wer­den muss. Es ist ein­fach in die Jah­re gekom­men und fei­ert in die­sem Jahr sei­nen 100sten Geburts­tag.

Da hat die Zeit ihre Spu­ren hin­ter­las­sen. Und um die­se Spu­ren begut­ach­ten zu kön­nen, hat das Was­ser- und Schiff­fahrts­amt Bre­mer­ha­ven das Molen­feu­er ein­rüs­ten las­sen. Ein paar Zie­gel sind vom Mau­er­werk abge­platzt, spek­ta­ku­lä­re Schä­den wur­den nicht fest­ge­stellt. Nun wird das Gerüst am kom­men­den Diens­tag wie­der ent­fernt, die klei­nen Schä­den sol­len aber in naher Zukunft repa­riert wer­den.

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