Bremerhavens Bars und Kneipen

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Lauscht man den Geschich­ten älte­rer Bre­mer­ha­ve­ner, so erfährt man, dass es hier in der See­stadt mal die höchs­te Knei­pen­dich­te Deutsch­lands gege­ben haben soll. In den 1950er und 1960er Jah­ren soll es gewe­sen sein, als es hier von Bars und Knei­pen nur so wim­mel­te. Heu­te ist das alles längst Geschich­te. Eine ech­te Club- und Dis­co­kul­tur hat Bre­mer­ha­ven, die ein­zi­ge Groß­stadt an der Nord­see­küs­te, nicht mehr zu bie­ten.

2014-11-18 Café de Fiets

Auch vor der “Alten Bür­ger”, der ehe­ma­li­gen Kai­ser­stra­ße, hat das Knei­penster­ben in den letz­ten 20 Jah­ren sei­ne Spu­ren hin­ter­las­sen. Gleich­wohl fin­det man hier auch heu­te noch – wenn auch manch­mal ver­steckt – inter­es­san­te Sze­nen­knei­pen. Eine davon ist das Café de Fiets.

2013-10-17 Café de Fiets

Seit nun­mehr zwan­zig Jah­ren bie­tet die Inha­be­rin Mari­ta Ste­en­buck in ihrer Kul­tur­knei­pe ihren Gäs­ten eine gemüt­li­che Atmo­sphä­re zum Quat­schen und Klö­nen. Sie legt  Wert dar­auf, dass man sich in ihrem Lokal ein wenig wie im eige­nen Wohn­zim­mer fühlt. Ver­schie­den Sofas und Ses­sel laden Gäs­te aller Genera­tio­nen zum Kos­ten einer der 16 Bier­sor­ten oder 14 Cock­tails ein. Eine bun­te Mischung aus Kunst­pla­ka­ten und Bier­wer­bung bil­det die Deko­ra­ti­on. Und Fahr­rä­der in jeder Form und jeder Grö­ße sieht man hier – bedeu­tet der nie­der­län­di­sche Name “Fiets” doch nichts ande­res als Fahr­rad.

1994 eröff­ne­te Mari­ta Ste­en­buck ihr Café de Fiets in der “Alten Bür­ger”. Seit dem Jah­re 2011 fin­det man das Lokal, das auch eine abwechs­lungs­rei­che Spei­se­kar­te anbie­tet, in Am Git­ter 3, eine Sei­ten­stra­ße der “Alten Bür­ger”. Fast­food kommt hier aber nicht auf den Tel­ler. 

Für das 16 – 18-jäh­ri­ge Publi­kum hat die Wir­tin Live­mu­sik gebucht. Etwa 60 Tage im Jahr sind fest ein­ge­plant. Zusätz­lich gibt es in jedem Monat min­des­tens ein Extra-Kon­zert. Es ist für jeden Geschmack etwas dabei: Rock, Folk, Jazz und Pop.  

2014-11-18 Anzeige Café de Fiets

Das Café de Fiets hat mitt­wochs und Don­ners­tags ab 18 Uhr geöff­net. Frei­tags und Sonn­abends ab 19 Uhr. Und am kom­men­den Sams­tag, 22. Novem­ber, wird der 20. Geburts­tag des Cafés gefei­ert.
Quel­len:
Ulrich Mül­ler: Wie im eige­nen Wohn­zim­mer, Nord­see-Zei­tung vom 17.10.2013
Sonn­tags­jour­nal vom 16.11.2014, Anzei­ge: “20 Jah­re Café de Fiets”

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2 Kommentare

  1. Moin,

    wer kennt denn noch das TUSKULUM ?

    Gru­es­se nach Bre­mer­ha­ven

    Hank

    • Hi, meinst Du das Ding gleich neben der Hai­fisch-Bar ?
      Glaubt man Dir nicht, dass es das mal gab, oder was willst Du wis­sen ?
      Ich ken­ne das Tus­cu­lum vor allem als win­zi­ge Dis­co, in der am Hei­lig­abend (ver­bo­te­ner­wei­se) geöff­net war und als ers­tes Stück immer “A hard days night” lief.

      Kaprin­zip

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