Einkaufen in Bremerhavens Innenstadt wird schwieriger

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Gera­de erst im Janu­ar habe ich über den Leer­stand in der Bre­mer­ha­ve­ner Fuß­gän­ger­zo­ne berich­tet, da macht zum 31.12.2014 schon der nächs­te Laden zu. Sicher, die­ses Geschäft wird rein äußer­lich kei­ne Lücke hin­ter­las­sen, es befin­det sich ja im Kar­stadt­ge­bäu­de.
Karstadt Bremerhaven

Den­noch, für unse­re älte­ren Mit­bür­ger, die in der Innen­stadt woh­nen, wird der Ein­kauf wie­der ein Stück schwie­ri­ger wer­den, wenn der Lebens­mit­tel­markt im Kar­stadt­haus geschlos­sen hat.

Natür­lich, groß fre­quen­tiert wur­de die­ses Geschäft schon lan­ge nicht mehr. Dafür waren die Prei­se wohl nicht markt­ge­recht. Und wo die Käu­fer aus­blei­ben, dort wird auch bald das Ange­bot ver­schwin­den. So ist das eben in einer Markt­wirt­schaft. Wer immer nur sein ver­ges­se­nes Stück­chen But­ter in der Innen­stadt ein­kauft darf sich nicht dar­über bekla­gen, wenn die Läden ver­schwin­den.

Kar­stadt soll die­se Situa­ti­on aber nicht unge­le­gen kom­men. Ein alter Super­markt mit bil­li­gen Lebens­mit­teln passt ver­mut­lich nicht mehr in das Kon­zept der Geschäfts­füh­rung. Die möch­te, wie man liest, ger­ne hoch­wer­ti­gen Cham­pa­gner an den Mann brin­gen. Und dafür gibt es in Bre­mer­ha­ven wohl kei­ne Käu­fer­schicht, hier woh­nen eben Men­schen, die ihr Geld mit har­ter Arbeit ver­die­nen. Also wird der Markt geschlos­sen.

Wie lan­ge wird Kar­stadt sich noch hal­ten?

Quel­le:
Nord­see-Zei­tung vom 28. März 2014

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