MOTORWORLD Classics Berlin

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Bei der MOTORWORLD Clas­sics Ber­lin, die vom 8. bis zum 11. Okto­ber 2015 erst­mals an den Start geht, darf eines nicht feh­len: Klas­si­ker der deut­schen Tei­lung. Und so kön­nen die Mes­se-Besu­cher auf die gleich­na­mi­ge Son­der­aus­stel­lung gespannt sein.

Motorworld Classics Berlin

In Hal­le 14 wird die über vier Jahr­zehn­te wäh­ren­de Tren­nungs­ge­schich­te des Auto­mo­bil­baus mit außer­ge­wöhn­li­chen Rari­tä­ten sicht­bar und erleb­bar. Unter ande­rem wer­den ein Mel­kus RS 1000 und ein Horch P 240 aus dem Osten zu sehen sein, aus dem Wes­ten bei­spiels­wei­se ein BMW M1 und ein Borg­ward Lloyd Kom­bi.

Tra­bant und Käfer gel­ten auf bei­den Sei­ten des ehe­mals geteil­ten Deutsch­lands als wohl bekann­tes­te Model­le. Doch das ist längst nicht alles, was der teu­to­ni­sche Auto­mo­bil­bau auf bei­den Sei­ten der Gren­ze zu bie­ten hat­te. Die MOTORWORLD Clas­sics Ber­lin wid­met die Hal­le 14 der Son­der­schau “Klas­si­ker der deut­schen Tei­lung”.

Im Mit­tel­punkt: Fahr­zeug­paa­re aus Ost und West über vier Deka­den hin­weg. Die Son­der­aus­stel­lung macht sicht­bar, wie sich die auto­mo­bi­le Ent­wick­lung nach dem zwei­ten Welt­krieg in bei­den Tei­len Deutsch­lands fort­setz­te. Begin­nend bei den Neu­hei­ten der 1990er Jah­re blickt die Son­der­schau zurück bis in die 1950er Jah­re der geteil­ten Nati­on.

MOTORWORLD Classics Berlin

Ein Lloyd Kom­bi des Bre­mer Auto­mo­bil­her­stel­lers Borg­ward sowie ein AWZ P 70 Kom­bi aus Zwi­ckau – bei­de zur Ver­fü­gung gestellt vom PS.SPEICHER in Ein­beck – reprä­sen­tie­ren als klei­ne, erschwing­li­che Trans­por­ter die Zeit des Wie­der­auf­baus. Auch ein Horch P 240, das reprä­sen­ta­ti­ve Ober­klas­se­fahr­zeug, das von 1956 bis 1959 im ehe­ma­li­gen VEB Horch-Werk in Zwi­ckau ent­wi­ckelt und her­ge­stellt wur­de, ist Teil der Aus­stel­lung. Die­ser wird vom August-Horch Muse­um in Zwi­ckau bereit­ge­stellt.

Als Uni­kat eines ein­zel­nen Auto­bau­ers zeigt die MOTORWORLD Clas­sics Ber­lin außer­dem den “Wendt-Wagen”. Der gleich­na­mi­ge Pri­vat­be­sit­zer eines VW-Kübel-Chas­sis‘ ent­wi­ckel­te aus allem, was an Tei­len in der DDR ver­füg­bar war, sein eige­nes Fami­li­en­au­to. Der BMW M1 – vom BMW Muse­um in Mün­chen zur Ver­fü­gung gestellt – und ein Mel­kus RS 1000 aus der Dresd­ner Renn­ma­nu­fak­tur spie­geln wie­der­um die Epo­che der 1970er Jah­re wie­der, in denen auf bei­den Sei­ten der Mau­er die Renn­sport­lei­den­schaft des Vol­kes auf­blüh­te.

Umrahmt von Erin­ne­run­gen des geteil­ten Deutsch­lands zeigt die Son­der­schau auf der MOTORWORLD Clas­sics Ber­lin ein­drucks­voll auf, dass sich die Auto­mo­bil-Enthu­si­as­ten auf bei­den Sei­ten der Mau­er nicht brem­sen lie­ßen.

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