Fregatte „Karlsruhe“ kehrt vom letzten Einsatz zurück

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Die Fregatte „Karlsruhe“ wird am Freitag, den 16. September 2016 um 10 Uhr, aus dem Mittelmeer zurückkehren. Dort nahm sie zunächst an der EU-Operation „Sophia“, dann an der durch die NATO geführten Operation in der Ägäis teil. Unter der Begleitung des Heeresmusikkorps Hannover wird die Fregatte am Freitag zum letzten Mal in ihren Heimathafen Wilhelmshaven einlaufen.

Fregatte "Karlsruhe" kehrt vom letzten Einsatz zurück

Vor einem halben Jahr lief die „Karlsruhe“ unter der Führung von Fregattenkapitän Christian Clausing (43) aus, um an der Operation „Sophia“ teilzunehmen. „Dank der guten Vorbereitung und der hohen Motivation der Besatzung konnten wir diesen Einsatz erfolgreich durchführen und so mehreren hundert Menschen das Leben retten“, berichtet der Kommandant. Nach einigen Wochen vor der libyschen Küste löste der Einsatzgruppenversorger „Bonn“ die Fregatte „Karlsruhe“ als Flaggschiff des Ständigen NATO Einsatzverbandes 2 (SNMG 2) in der Ägäis ab: „Mit dem Wechsel von Operation ‚Sophia‘ zur SNMG2 in der Ägäis kam die nächste Herausforderung auf die ‚Karlsruhe‘ zu.“ Fregattenkapitän Clausing äußerte sich mit Stolz: „Meine Besatzung ist während dieser Zeit mehrmals über sich hinausgewachsen und hat somit zum Erfolg beider Einsätze beigetragen.“

Nach 30.125 Seemeilen und damit fast 1,5 Erdumrundungen wird die Fregatte am Freitag die besondere Ehre zuteil, den von der Besatzung eigenhändig angefertigten und 120 Meter langen Heimatwimpel zu tragen. Kommandant Clausing freut sich, „dass der letzte Einsatz der ‚Karlsruhe‘ so gut verlaufen ist.“
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Ein Kommentar

  1. Schade, so schöne Schiffe in den „Ruhestand“ zu schicken. War Obermaat 43 auf der Niedersachsen. War erschrocken, dass es das Schiff gar nicht mehr gibt!

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